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Banken-News vom Juni 2013
  • Neues System für die Interbankenabrechnungen  
  • Genossenschaftsbanken unter Aufsicht
  • Die Bank PEKAO bietet mobiles Bezahlen an
  • Verzinsung von Geldanlagen sinkt
  • Niedrige Zinssätze und das sinkende Kreditvolumen

Neues System für die Interbankenabrechnungen  
Die polnische Nationalbank entwickelte eine neue Version des Systems für Interbankenabrechnungen „Sorbent2“. Das System erfasst die Interbankentransaktionen und Überweisungen der Kunden, die eine Mio. PLN übersteigen. Die neue Version kann bis zu 12.000 Aufträge pro Stunde bearbeiten.
(Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 11.06.2013)

Genossenschaftsbanken unter Aufsicht
2,6 Mrd. Polen legen ihre Ersparnisse bei den Genossenschaftsbanken (SKOK) an. Seit Oktober 2012 stehen diese Banken unter der Kontrolle der polnischen Kommission für die Finanzaufsicht. Am 29. November 2013 werden die Depots der SKOK–Kunden mit einem Gesamtvermögen von 16,9 Mrd. PLN unter die staatliche Aufsicht gestellt. Zurzeit wird der Schutz nur von einem Versicherer, der mit den Kassen eng verbunden ist, gewährleistet. Die Reform soll SKOK–Mitgliedern dieselbe Sicherheit gewährleisten, die den Kunden der Banken zusteht. Die Depots werden damit hundertprozentig, bis zu einem Wert von 100.000 EUR, gesichert.
(Quelle: Rzeczpospolita, 07.06.2013)

Die Bank PEKAO bietet mobiles Bezahlen an
Die Bank Pekao schuf eine Applikation (PeoPay), die das Bezahlen mit dem Handy ermöglicht. Bei 750.000 Dienstleistungs- und Verkaufsstellen in Polen besteht keine  Möglichkeit, Kartenzahlungen anzunehmen. Die Pekao geht davon aus, dass die bestehende Lücke mit der neuen App gefüllt werden kann. Die Kosten für die Benutzung der neuen Zahlungsmöglichkeit können individuell verhandelt werden. Sie betragen jedoch ungefähr nur die Hälfte der Interchange-Gebühr, die bei üblichen Kartentransaktionen anfällt.
(Quelle: Rzeczpospolita, 06.06.2013)

Verzinsung von Geldanlagen sinkt
Bei den größten polnischen Banken liegt die Verzinsung der Geldanlagen bei ca. 2,5 %. Etwas bessere Konditionen bieten die kleineren Bankinstitute an. Den günstigsten Zinssatz in Höhe von 4,25% bekommt man bei der Open Finance. Es wird prognostiziert, dass die Depotwerte wegen der anstehenden Senkung der Zinssätze durch den polnischen Rat für Monetäre Politik in Kürze noch stärker fallen werden.
(Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 05.06.2013)

Niedrige Zinssätze und das sinkende Kreditvolumen
Niedrige Zinssätze können den Zugang zu den Konsumkrediten beschränken. Nach polnischem Recht darf die maximale Verzinsung das Vierfache des Lombardsatzes der Polnischen Nationalbank nicht übersteigen. Aktuell beträgt der Lombardsatz 4,25%. Damit kann die maximale Verzinsung 17 % nicht überschreiten. Im November 2012 war die Grenze um 7 % höher. Wenn der Trend bleibt, wird die Kreditgewährung an einige Bankkunden unrentabel. Dies wird in erster Linie Hochschulabsolventen und Personen, die auf Basis eines zivilrechtlichen Vertrages arbeiten, betreffen.
(Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 04.06.2013)




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.