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Newsletter Januar 2014
  • Die Azoty-Gruppe möchte eine gemeinsame Investition mit der PGNiG durchführen
  • Geldstrafe für die Bank Handlowy und Bank BPH für Vertragsfallen
  • Mehr Insolvenzen
  • Der Gewinn der Banken sank
  • Merger der BGŻ mit der Rabobank
  • Polen nahmen im Dezember Konsumkredite in Höhe von 4,6 Mrd. PLN auf
  • Die Generaldirektion für Nationalstraßen und Autobahnen schreibt Aufträge im Wert von 8 Mrd. PLN aus
  • Die PKO BP kann als erste Bank Kredite im Rahmen des Programms „Wohnung für Junge” gewähren
  • Banken verwenden veraltete Standards der Kundenberatung

Die Azoty-Gruppe möchte eine gemeinsame Investition mit der PGNiG durchführen
Die Azoty-Grupppe will sich an einem Bergbauprojekt der PGNiG beteiligen. Ziel der Kooperation ist die Entgegennahme von kondensiertem Gas durch die eigenen Betriebsstätten und die gemeinsame Produktion von Ammoniak.
(Quelle: Rzeczpospolita, 07.01.2014)

Geldstrafe für die Bank Handlowy und Bank BPH für Vertragsfallen
Die Bank Handlowy und Bank BPH erteilten sich gegenseitig eine Zustimmung für die „Leihe“ des Geldes von den Konten ihrer Kunden. Dafür wurden sie vom Amt für den Konkurrenz- und Verbraucherschutz (UOKiK) mit finanziellen Strafen in Höhe von jeweils 2,8 Mio. PLN und 900 Tausend PLN bestraft. In den Verbraucherkreditverträgen war die Bestimmung enthalten, wonach der Verbraucher beim Vertragsschluss die Einwilligung in die Entnahme des Geldes von seinem Konto erteilte. Die Vorstandsvorsitzende des UOKiK hielt eine solche Vorgehensweise der Banken für unvereinbar mit dem geltenden Recht.
(Quelle: Gazeta Prawna, 07.01.2014)

Mehr Insolvenzen
Im Jahr 2013 wurden von polnischen Gerichten 883 Insolvenzverfahren eröffnet. Das bedeutet einen Anstieg um einen Prozent, wie dem Bericht der Firma Coface zu entnehmen ist. Die Zahl der Insolvenzen ist im vergangenen Jahr die höchste seit 2008, dem letzten Jahr, in dem man einen Rückgang an Insolvenzen verzeichnete. Der  höchste Anstieg von Insolvenzen betraf die Produktions- und Baubranche.
(Quelle: Rzeczpospolita, 03.01.2014)

Der Gewinn der Banken sank
Die Polnische Nationalbank teilte mit, dass seit Januar bis November 2013 die in Polen tätigen Banken über 14 Mrd. PLN netto verdienten. Das bedeutet einen Rückgang um 5,6 Prozent im Vergleich mit dem analogischen Zeitraum des Jahres 2012. Im November hatten die Banken 1,03 Mrd. PLN Gewinn netto, was ein um 26 Prozent schlechteres Ergebnis als im Vorjahr darstellt. Für die schlechteren Gewinnzahlen ist vor allem der niedrigere Zinsertrag verantwortlich.
(Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 02.01.2014)

Merger der BGŻ mit der Rabobank
Die Kommission für die Finanzaufsicht genehmigte die Fusion der BGŻ und Rabobank in Form der Übertragung des gesamten Vermögens der Rabobank Polska auf die BGŻ.
(Quelle: Rzeczpospolita, 23.12.2013)

Polen nahmen im Dezember Konsumkredite in Höhe von 4,6 Mrd. PLN auf
Jeder zwölfte Pole, nach Ergebnissen der Untersuchung des PBS, nahm einen Kredit auf, um den Kauf von Weihnachtsgeschenken zu finanzieren. Zwei Drittel davon nahmen einen Kredit bis zu 1.000 PLN in Anspruch, fast jeder bis 2.000 PLN.
Die Banken, um ihre Kunden mit ihrer Offerte anzulocken, griffen nach unterschiedlichen Instrumenten. Bank Millennium bot Bargelddarlehen an, das man am Geldautomaten beantragen und auszahlen konnte. Bank Pekao entwickelte eine Kampagne „Expressdarlehen“ mit einer späteren Rückzahlungsfrist. Bei anderen Banken ermutigte man die Kunden mit einer niedrigen Verzinsung (z.B. bei der Bank Nordea iHv 12,5 Prozent).
(Quelle: Rzeczpospolita, 19.12.2013)


Die Generaldirektion für Nationalstraßen und Autobahnen schreibt Aufträge im Wert von 8 Mrd. PLN aus
JDie Generaldirektion startete drei neue Vergabeverfahren. Es handelt sich dabei um die 14,6 km lange Strecke der Autobahn A2, 21,5 km lange Strecke der Expressstrasse S8 und einen 18,5 km langen Teil der Ringautobahn um Warszawa.
(Quelle: Rzeczpospolita, 19.12.2013)

Die PKO BP kann als erste Bank Kredite im Rahmen des Programms „Wohnung für Junge” gewähren
Die PKO BP, als erste Bank auf dem Markt, unterzeichnete den Vertrag mit der Bank der Staatlichen Wirtschaft, dank dessen sie Kredite im Rahmen des staatlichen Programms „Wohnung für Junge“ wird gewähren dürfen. Ab dem 1. Januar 2014 besteht die staatliche Unterstützung in der Finanzierung des Eigenanteils beim Kauf eines neuen Lokals mittels eines Kredits. Damit eine Bank einen Kredit mit staatlicher Zuzahlung gewähren darf, muss sie im Voraus einen Vertrag mit der Bank der Staatlichen Wirtschaft unterschreiben. Die staatliche Zuzahlung beträgt 10 Prozent des Wertes der Wohnung, der aber nicht auf der Grundlage des gezahlten Kaufpreises, sondern nach einem durchschnittlichen Index, der für die Errichtung eines Quadratmeters Wohnungsfläche gilt, errechnet wird.
(Quelle: Rzeczpospolita, 19.12.2013)

Polnisch Banken verwenden veraltete Standards der Kundenberatung
Während der Debatte über die Innovationen im Finanzsektor, die im Dezember 2013 auf der polnischen Börse stattfand, war man sich einig, dass polnische Banken eine weltweit führende Rolle im Bereich der mobilen Zahlungen spielen. In den Vorträgen hat man aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass zwar der polnische Markt der Bankdienstleistungen modern ist, wenn es um die angebotenen Produkte geht, jedoch die Kundenberatung nicht mehr zeitgemäß ist.
(Quelle: Rzeczpospolita, 17.12.2013)




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.