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Newsletter Februar 2014
  • Adidas setzt auf Polen
  • Änderungen in Sonderwirtschaftszonen
  • Zahl der Rechtsschutzversicherungen steigt an
  • Grünes Licht für Atomenergie
  • Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2014 sehen rosig aus
  • Interesse am Leasing von gewerblich genutzten PKW wächst

Adidas setzt auf Polen
Adidas beabsichtigt, die Zahl eigener Geschäfte in Polen zu erhöhen. Vor nicht so langer Zeit eröffnete das Unternehmen den ersten NEO-Shop in Warschau. Adidas teilte bereits mit, dass der Verkauf in eigenen Geschäften rasanter wächst als im Falle der Vertriebspartner, die Adidas-Produkte verkaufen. Im Jahr 2015 wird der Umsatz voraussichtlich 17 Mrd. EUR betragen, davon 4,1 Mrd. EUR werden auf den Einzelhandel entfallen.
(Quelle: Rzeczpospolita, 25.02.2014)

Änderungen in Sonderwirtschaftszonen
Der Ministerrat änderte die Vorschriften betreffend die Sonderwirtschaftszonen. Eine der wichtigsten Änderungen ist die Möglichkeit der Genehmigungsmodifikation. Investoren, die früher zur Schaffung einer bestimmten Zahl von Arbeitsplätzen verpflichtet waren, können nun einen Antrag auf Senkung des Einstellungsniveaus (allerdings um nicht mehr als 20 Prozent) stellen, z.B. wegen Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation. Sie werden die erhaltene staatliche Beihilfe nicht zurückzahlen müssen.
Ab dem 01. Juli 2014 r. wird auch die Höhe der Subventionen geändert werden. In einer Vielzahl der Sonderwirtschaftszonen wird sie gesenkt: Schlesien (von 40 auf 25 Proz.), Kleinpolen (von 50 auf 35 Proz.) und Masowien (von 30 auf 15 Proz.).
(Quelle: Rzeczpospolita, 25.02.2014)

Zahl der Rechtsschutzversicherungen steigt an
Aktuell nur 0,4 Prozent aller Vermögensversicherungen gewährt dem Versicherten ein Recht zur Inanspruchnahme des rechtlichen Beistands. Juristen, Versicherer und Vertreter des Justizministeriums wollen für die Rechtsschutzversicherung in Polen werben. Bis zum III. Quartal wurden 1,3 Mio. Versicherungspolisen über einen Rechtsschutz abgeschlossen. Davon entfallen 961 Tsd. auf natürliche Personen, 346 Tsd. auf juristische Personen. Der Wert eingezahlter Versicherungsbeiträge betrug 91,5 Mio. PLN (durchschnittlicher Versicherungspreis betrug 90 PLN).
(Quelle: Rzeczpospolita, 19.02.2014)

Grünes Licht für Atomenergie
Am 28. Januar 2014 nahm der Ministerrat das Programm der polnischen Kernkraftwirtschaft (PPEJ) an, das einen Zeitplan betreffend den Bau von zwei Kraftwerken beinhaltet. Die Annahme des PPEJ öffnet die Tür zum Start einer der größten Energieinvestitionen in Polen (deren Wert wird 60 Mrd. PLN überschreiten). Die Arbeiten, die mit der Standort- und Technologiewahl zusammenhängen, werden in diesem Jahr beginnen. Das Bauvorhaben wird 2030 fertiggestellt werden.
Polnische Atomkraftwerke werden 12 GW an Strom erzeugen (36% des polnischen Energiemixes). Der Bau des Atomkraftwerkes ist mit einem erheblichen, finanziellen Aufwand verbunden, der jedoch eine preiswerte Erzeugung von Strom für die nächsten 60 Jahre ermöglicht. Die Wahl anderer Energiequellen (z.B. erneuerbare Energiequellen) wäre nicht effizient.
Für den Bau wird die PGE-Gruppe verantwortlich sein. 10 Prozent der Anteile an der Gesellschaft PGE EJ1 werden KGHM, Enea und Tauron übernehmen.
(Quelle: Rzeczpospolita, 29.01.2014)

Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2014 sehen rosig aus
Polnische Wirtschaft erlebt endlich Aufschwung. Polens BIP stieg im Jahr 2013 um 1,3-1,4 Prozent; in diesem Jahr wird es 3,1 Prozent erreichen. Polen wird in dem europäischen Prestigeclub der Spitzenreiter nach der Türkei (3,5 Prozent BIP-Anstieg) und Großbritannien (3,2 Prozent) platziert werden. Die Investoren sind deshalb optimistisch, weil polnische Unternehmen mehr investieren (25,6 Mrd. PLN im III. Quartal 2013), mehr exportieren (fast 50 Prozent aller polnischen Unternehmen verkaufen ihre Produkte im Ausland) sowie mehr Arbeitnehmer einstellen.
(Quelle: Rzeczpospolita, 29.01.2014)

Interesse am Leasing von gewerblich genutzten PKW wächst
Vertreter der Banken und Leasingunternehmen betonen, dass es seit langem nicht mehr so viele Geschäftskunden, die an einem Leasing von gewerblich genutzten PKW interessiert sind, gab. Das verstärkte Interesse ergibt sich aus der Möglichkeit der vollständigen Abschreibung der Umsatzsteuer beim Abschluss eines Leasing- oder Kaufvertrages über einen neuen PKW mit gewerblicher Zulassung. Bisher konnten die Firmen nur 60 Prozent der Umsatzsteuer abziehen, wobei das maximale Limit bei 6.000 PLN lag. Der Kredit für den Kauf eines neuen Autos ist gegenwärtig bei der mBank mit 6,29 Prozent verzinst.
(Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 20.01.2014)




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.