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28.08.2014
Newsletter August 2014
  • Kredite verteuern
  • Beihilfen für energiesparende Unternehmen
  • Solaris investiert 45 Millionen Zloty daheim
  • Polen gegen die Einführung vom Euro
  • Deflation in Polen
  • Alior Bank übernimmt SKOK im. Św. Jana z Kęt
  • Entwicklung des Bankensektors
  • Wirtschaftswachstum setzt sich fest

  • Kredite verteuern
    Banken haben im Juni die Marge für Hypothekarkredite wesentlich erhöht – der Anstieg erging für Wohnungskredite mit hoher Eigeneinlage jedoch nur geringfügig, wohingegen für jene mit geringer Eigeneinlage um ganze 0,1 Prozentpunkte in nur einem Monat.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 21.08.14)

    Beihilfen für energiesparende Unternehmen
    Kleine und Mittlere Unternehmen können Kredite für auf Energieeinsparungen orientierte Investitionen, etwa in neue Technologien oder Wärmeabdichtung von Gebäuden aufnehmen, um diese anschließend durch eine Beihilfe vom NFOŚiGW (Nationalen Fond für Umwelt- und Wasserwirtschaftsschutz) finanzieren zu lassen. Der Fond hat Verträge über Zuschüsse mit vier Banken unterschrieben, zu denen BNP Paribas Bank Polska, Idea Bank, Bank Ochrony Środowiska (Bank für Umweltschutz) und Bank Polskiej Spoldzielczosci (Bank für polnisches Genossenschaftswesen) gehören. Um den Zuschuss in Höhe von 10 oder 15 Prozent der unternommenen Investitionen zu erhalten, müssen die Unternehmen eine Senkung des Energieverbrauchs um mindestens 20 Prozent im Zeitraum von einem Jahr erreicht haben.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 20.08.14)

    Solaris investiert 45 Millionen Zloty daheim
    Solaris Bus wird die Fabrik in Bolechow in der Nähe von Posen ausbauen. Die Investition wird 45 Millionen Zloty kosten. Der Start des Vorhabens ist auf August angesetzt und seine Beendigung für das zweite Halbjahr von 2015 geplant. In der Fabrik soll eine neue Generation von leichten Bussen hergestellt werden.
    (Quelle: Puls Biznesu, 20.08.14)

    Polen gegen die Einführung vom Euro
    74 Prozent der Polen haben sich im August gegen die Einführung des Euro in Polen ausgesprochen, so die Ergebnisse der Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut GFK Polonia. Gleichzeitig ist die Zahl der Befürworter um 6 Prozentpunkte im Vergleich zu den Juniergebnissen gestiegen und liegt nun bei 22 Prozent, wobei nur 5 Prozent ihre starke Unterstützung für die Einführung des Euro deklarieren. Obwohl die europäische Währung nun stärker befürwortet  wird, dominiert weiterhin starker Skeptizismus oder gar Pessimismus über die mutmaßlichen Konsequenzen ihrer Einführung.
    (Quelle: Polska Agencja Prasowa, 20.08.14)


    Deflation in Polen
    Zum ersten Mal in der postsozialistischen Geschichte von Polen haben wir es mit der Deflation zu tun. Laut GUS (dem Hauptamt für Statistik) musste für den statistischen Standardwarenkorb mit Gütern und Dienstleistungen 0,2 Prozent weniger als im Juli 2013 gezahlt werden. Im August, September und Oktober schreitet der Preisrückgang noch stärker fort und erreicht wahrscheinlich bis zu 0,5 Prozent. Im Vergleich zu Juni sind Lebensmittel im Schnitt um 1,8 Prozent billiger geworden (vor allem Gemüse, Obst, Zucker und Reis). Zurückzuführen ist der Preisrückgang vor allem auf das Embargo für den Export nach Russland, welches zu einer Steigerung des Angebots an Nahrungsmitteln auf dem Inlandsmarkt und der damit einhergehenden Preissenkung führte.
    (Quelle: Wyborcza Biz, 18.08.2014)

    Alior Bank übernimmt SKOK im. Św. Jana z Kęt
    Im Juni berichteten wir über den vom Verband Polnischer Banken erstellten Rettungsplan für die genossenschaftlichen Kreditsparkassen SKOK. Nach einer der potenziellen Lösungen sollte eine inländische Bank die Betriebe übernehmen. Im Falle der St-Johannes-von-Kety-Kasse von SKOK(SKOK im. Św. Jana z Kęt) erwies sich die Alior Bank als einzige an einer Übernahme interessiert. Dieses Vorgehen wird die völlige Sicherheit der in dieser Sparkasse gesammelten finanziellen Mittel gewährleisten. Seit dem 1. September, das heißt ab dem Moment der Übernahme, wird die Marke „SKOK im. Św. Jana z Kęt“ vom Markt verschwinden. Seine Kunden werden automatisch zur Klientel der Alior Bank.
    (Quelle: Forbes, 14.08.14)

    Entwicklung des Bankensektors
    Anders als in den meisten europäischen Ländern hat der polnische Bankensektor nur zu einem eingeschränkten Teil an den negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskriese gelitten. Ganz im Gegenteil entwickelt er sich stätig. Einen solchen Schluss erlauben die Daten über die Banknutzung in der Gesellschaft sowie über den Zuwachs der erteilten Kredite. Die Anzahl der Menschen, die ein Konto in einer Bank haben, hat zum ersten Mal die 80-Prozent-Marke überstiegen. Im letztem Jahr war Polen eins der wenigen Länder, in denen der Wert der vergebenen Verbraucherkredite weiterhin gestiegen ist. Auch gehört Polen zu den Staaten, in denen ein Zuwachs am Markt für Hypothekenkredite zu verzeichnen ist.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 02.06.2014)

    Wirtschaftswachstum setzt sich fest
    Laut Forschungen der Polnischen Nationalbank (NBP) beurteilen Unternehmen ihre Situation besser als am Anfang dieses Jahres. Man erwarte zudem, dass sich ihre Situation im dritten Quartal weiterhin versbessert aufgrund eines Zuwachses von geplanten Investitionen. Dies betreffe aber vor allem große Industrieunternehmen, während sich die kleinen und mittleren viel zurückhaltender zeigen. Sichtbar ist die Tendenz zur Stabilisierung der Aktivität von Firmen. Gleichzeitig lässt der dieser Zuwachs in absehbarer Zeit nicht dermaßen nach, dass das aktuelle Wirtschaftswachstum dadurch bedroht werden könnte. Vielmehr nimmt die polnische Volkswirtschaft im nächsten Quartal stabiler zu, ohne beachtlich zu beschleunigen.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 22.07.14)




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.