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Newsletter September 2014  
  • 500-Millionen-Zloty-Stabilisierungsfonds für Landwirte
  • Arbeitslosigkeitsrate sinkt
  • Warschau auf dem sechsten Platz in der Investitionsaktivität-Studie
  • Unternehmen nehmen öfter Kredite auf
  • Kapitalfonds als neues Instrument der Unterstützung für Firmen
  • Firmengewinne weisen auf Festsetzung von Wirtschaftswachstum hin  
  • Wachstum trotz Sanktionen
  • BGŻ-Bank wird von BNP Paribas übernommen


  • 500-Millionen-Zloty-Stabilisierungsfonds für Landwirte
    Bis zum Ende des Jahres soll ein Stabilisierungsfonds für Landwirte entstehen. Dem Fonds werden vorerst Mittel aus einem Kredit in Höhe von 400 bis 500 Millionen Zloty zugeteilt, gleichwohl fließen auf längere Sicht weitere 150 Millionen jährlich ein.  Einen wichtigen Grund für seine Gründung bildet die auf das russische Embargo zurückgehende schwächelnde Nachfrage auf Agrarlebensmittel sowie ein abgestürzter Ankaufpreis für diese Ware. Die finanziellen Mittel aus dem Fonds werden derjenigen Landwirten zugutekommen, deren Einkommen in diesem Jahr um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Schnitt der vergangenen drei Jahre gefallen ist.
    (Quelle: Money.pl, 30.09.2014)

    Arbeitslosigkeitsrate sinkt
    Das Hauptamt für Statistik in Polen (Glówny Urząd Statystyczny - GUS) verzeichnete für August 2014 eine Senkung der Arbeitslosigkeitsrate und der Zahl der Arbeitslosen, sowohl im Jahres- als auch im Monatsüberblick. Die Anzahl der registrierten Arbeitslosen war um 25,3 Tausend geringer als vor einem Monat, was 1,3 Prozent entspricht. In einem Jahr dagegen ist diese Zahl um 25,3 Tausend (1,3 Prozent) gesunken.
    (Quelle: Polska Agencja Prasowa, 23.09.14)

    Warschau auf dem sechsten Platz in der Investitionsaktivität-Studie
    Warschau hat den sechsten Platz in der Investitionsaktivität-Studie belegt, die von RICS (Royal Institution of Chartered Surveyors) durchgeführt wurde. Somit war die polnische Hauptstadt den großen Metropolen wie New York, Paris und Tokio voraus. Aus der Analyse des Marktes von kommerziellen Immobilien folgt, dass der Wachstumsindex im letzten Quartal das beste Ergebnis seit drei Jahren vorwies und dass eine erhöhte Aktivität der lokalen und internationalen Investoren in allen Marktsparten deutlich zu verzeichnen war. Laut Prognosen wird ebenfalls der Investitionsumfang im Jahr 2014 deutlich die Verkaufsrate vom letzten Jahr übersteigen.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 15.09.14)


    Unternehmen nehmen öfter Kredite auf
    Die Polnische Zentralbank (NBP) gab an, dass der Gesamtwert von diesjährigen Unternehmerkrediten um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr anstieg und Anfang August den Gesamtwert von 295 Milliarden Zloty überschritten hat. Dies stellt eine deutliche Verbesserung im Vergleich mit dem Monat Juli dar, in dem der Zuwachs lediglich 6,5 Prozent betrug. Allein im August haben die Unternehmen fast 5,4 Milliarden Zloty geliehen. In demselben Monat ist der Wert von Haushaltskrediten ebenfalls beträchtlich gestiegen, nämlich um die ganze 5,6 Prozent im Jahresüberblick.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 15.09.14)

    Kapitalfonds als neues Instrument der Unterstützung für Firmen
    Die Initiative Jeremie, welche die Leistung finanzieller Hilfe für kleine und mittlere Unternehmen zum Ziel hat, wird bald in Pomorze ein neues Finanzierungsprodukt einführen. Die Bank für Staatswirtschaft (Bank Gospodarstwa Krajowego - BGK) hat dem Fonds ins Leben gerufen, um Gelder der Wojewodschaft im Rahmen der Initiative Jeremie sowie Mittel von Privatinvestoren in weiterhin in der Entwicklungsphase befindlichen Mikro- und Kleinunternehmen zu investieren. Für diesen Zweck wurden aus dem Programm für die Entwicklung der Region 25 Millionen Zloty zugeteilt. Zusätzlich dazu werden privaten finanzielle Mittel in Höhe von 30 Millionen Zloty engagiert. Die geförderten Investitionen sollten maximal bis zum 1,5 Millionen Zloty betragen und werden nicht im Konkurrenzverhältnis zu anderen Fonds stehen.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 15.09.14)

    Firmengewinne weisen auf Festsetzung von Wirtschaftswachstum hin
    Der Gesamtgewinn großer und kleiner Unternehmen betrug im ersten Halbjahr 46,1 Milliarden Zloty, was um 1,5 Prozent weniger als vor einem Jahr darstellt. Noch pessimistischer sehen die bisherigen Daten aus dem zweiten Halbjahr aus. Hier beträgt der Gesamtgewinn 24,9 Milliarden Zloty und fällt somit um ganze 10,6 Prozent bescheidener als vor einem Jahr aus. Demzufolge findet eine Verbesserung der finanziellen Situation durchaus weiterhin statt, jedoch langsamer als zuvor. Dies deutet auf eine Stabilisierung des wirtschaftlichen Aufschwungs hin.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 12.09.14)


    Wachstum trotz Sanktionen
    Obwohl das russische Embargo für polnisches Obst, Gemüse und andere Lebensmittel dem Export seinen Stempel aufdrücken wird, deuten Prognosen auf eine positive Dynamik hin. Im Jahr 2014 kann der Exportwert gar um 1 Milliarde Euro steigern. Der Wachstum wird jedoch 5 Prozent nicht übersteigen. Dieses Ergebnis steht in einem starken Kontrast zu dem 14,2-prozentigem Zuwachs von 2013.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 04.09.14)

    BGŻ-Bank wird von BNP Paribas übernommen
    Die BGŻ (Bank für Lebensmittelwirtschaft) wurde durch den bisherigen Investor Rabobank an die französische BNP Paribas für 4,2 Milliarden Zloty veräußert. Erteilt wurde schon die zur Übernahme nötige Erlaubnis der Kommission zur Überwachung des Finanzsektors (Komisja Nadzoru Finansowego - KNF). Nach der Übernahme besteht der nächste Schritt in einer Fusion von BGŻ und BNP Paribas- Polen, wobei der neue Investor von KNF dazu verpflichtet wurde, den alten Namen der Bank zu behalten. Infolge des Zusammenschlusses beider Banken entsteht der vorerst siebtgrößte Akteur auf dem polnischen Markt.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 03.09.14)




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

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