Deutsch-Polnisches Kooperationsbüro
 
HOMEKONTAKTIMPRESSUMPolski Polski
  Suchen

Bürogebäude Warschau


  Über uns

  Leistungen

 Aktuelles

Kooperationsbüro

Nachrichten aus Polen

Messetermine

  Newsletteranmeldung

  S-CountryDesk

  Login


 

Newsletter Januar 2015
  • Sejm der Republik Polen hat ein Gesetz über erneuerbare Energien verabschiedet
  • Deflation im Dezember bei 1 Prozent im Jahresvergleich
  • Bruttoinlandsprodukt kann 2015 um 3,5 Prozent steigen
  • Polnische Staatsbank fördert Unternehmertum
  • Wachstum industrieller Produktion um 8,4 Prozent
  • Bei Dienstleistungszentren werden 30 Tsd. neue Arbeitsplätze erschaffen
  • Beginn der neuen Fördermittelperiode 2014-2020
  • Wirtschaft entwickelt sich auch weiterhin schrittweise
  • Polen zahlen ihre Schulden gewissenhafter zurück


  • Sejm der Republik Polen hat ein Gesetz über erneuerbare Energien verabschiedet
    Sejm der Republik Polen hat ein Gesetz über erneuerbare Energien verabschiedet, das neue Regelungen zur Förderung von erneuerbaren Energien einführt und somit gute Bedingungen zur Entwicklung dieses Sektors verschafft. Eine der wichtigsten Entscheidungen ist die Einführung von einem Auktionsverfahren. Ab jetzt wird die Regierung beschließen, wie viel Energie gebraucht wird und eine Auktion veranstalten. Gewinnen wird ein Anbieter mit dem günstigsten Angebot. Im Gegenzug wird er eine Garantie der Unterstützung seitens der Regierung für 15 Jahre erhalten. Die Kosten der Förderung von erneuerbaren Energien werden Konsumenten tragen, die eine zusätzliche Gebühr zahlen werden müssen. Das Gesetz muss noch durch den Senat akzeptiert und durch den Präsidenten unterschrieben werden. Sollte das der Fall sein, wird ein Teil der Vorschriften im April und Oktober 2015 und der Rest ab 1. Januar 2016 in Kraft treten.
    (Quelle: Gazeta Wyborcza, 16.01.15)

    Deflation im Dezember bei 1 Prozent im Jahresvergleich
    Laut dem Polnischen Hauptamt für Statistik (Główny Urząd Statystyczny) fielen die Preise im Dezember um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Preise von Lebensmitteln und Dienstleistungen sind um 0,9 Prozent im Jahresvergleich und um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Den größten Einfluss auf diesen Inflationsgrad hatten die Preissunkungen von Lebensmitteln (um 3,5 Prozent), Transportdienstleistungen (um 6,5 Prozent) sowie Kleidung und Schuhen (um 5 Prozent).
    (Quelle: Polska Agencja Prasowa, 15.01.15)

    Bruttoinlandsprodukt kann 2015 um 3,5 Prozent steigen
    Laut dem Polnischen Verband privater Arbeitgeber Lewiatan (Polska Konfederacja Pracodawców Prywatnych Lewiatan) kann das Bruttoinlandsprodukt in Polen im Jahr 2015 um 3,5 Prozent  steigen. Lewiatan prognostiziert auch einen Beschäftigungsanstieg sowie eine Beschleunigung des Einkommensanstiegs um 5 Prozent im Vergleich zu 4 Prozent im Vorjahr. Um 4 Prozent sollte, laut der Einschätzung, auch der Umsatz von Unternehmen steigen.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 14.01.15)

    Polnische Staatsbank fördert Unternehmertum
    Die Polnische Staatsbank (Bank Gospodarstwa Krajowego) bietet das Programm „Starthilfe für das erste Unternehmen” an, im Rahmen dessen sie Kredite zum Niedrigzins für Unternehmensgründungen oder die Erschaffung neuer Arbeitsplätze erteilt. Der Höchstwert eines zu erhaltenden Kredites beträgt 75.622,80 Zloty mit einem stabilen Zinssatz i.H.v. 0,56 Prozent pro Jahr. Um die finanzielle Unterstützung können sich auch Arbeitgeber bewerben, die neue Arbeitsplätze erschaffen wollen. In einem solchen Fall hängt die Höhe des zu gewährenden Sonderdarlehens von der Zahl der im Kreditantrag vorgebrachten neuen festen Anstellungen ab.
    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 13.01.15)

    Wachstum industrieller Produktion um 8,4 Prozent
    Laut Angaben des Polnischen Hauptamts für Statistik (Główny Urząd Statystyczny) ist die industrielle Produktion in Polen um 8,4 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Ein fünfprozentiger Zuwachs wurde überdies in der Baubranche verzeichnet. Im Monatsvergleich ist die industrielle Produktion hingegen um 2,3 Prozent gesunken, während die Baubranche um 29,7 Prozent wuchs.
    (Quelle: Polska Agencja Prasowa, 12.01.15)

    Bei Dienstleistungszentren werden 30 Tsd. neue Arbeitsplätze erschaffen
    Bis Ende 2015 soll die Anzahl der Arbeitnehmer in Dienstleistungszentren mit ausländischem Kapital rund 160 Tsd. betragen, nachdem 30 Tsd. neue Arbeitsplätze für Hochschulabsolventen und Experten geschaffen worden sind. Diese Prognose scheint realistisch im Hinblick auf die Tatsache, dass kaum ein Monat vergeht, in dem nicht von der Absicht eines ausländischen Unternehmens, ein Shared Service Centern (SSC) in Polen eröffnen zu wollen, berichtet worden wäre.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 07.01.15)

    Beginn der neuen Fördermittelperiode 2014-2020
    2015 beginnt die Verteilung der Gelder aus der neuen Fördermittelperiode 2014-2020. Neue Fördermittelperioden sind gleichbedeutend mit neuen Förderprogrammen und neuen Regeln für die Verteilung der Gelder.
    Die Zusage von Seiten der Europäischen Kommision erhielt an erster Stelle das „Digitale Polen“, ein Neuankömmling unter den Geförderten, mit dem die Digitalisierung des Landes angestrebt wird. Das größte Volumen hingegen haben das vorrangig dem Verkehr (Straßen- und Schienenbau und dem Seeverkehr) sowie dem Naturschutz gewidmete Programm „Infrastruktur und Umwelt 2014-2020“, das Förderprogramm für die fünf Ostwojewodschaften sowie sieben weitere Regionale Programme (für die Wojewodscahften Schlesien, Niederschlesien, Lodzkie, Oppeln, Lubuskie und Großpolen). Hauptbenefizienten von Zuschüssen werden in den Jahren 2014-2020 vor allem Unternehmen und die Kommunalverwaltung bleiben.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 05.01.15)

    Wirtschaft entwickelt sich auch weiterhin schrittweise  
    Laut Analytiker-Prognosen kann für Polen mit einem Wirtschaftswachstum von über 4 Prozent ausgegangen werden. Diese Aussicht basiert auf einer Reihe von erwarteten und aus EU-Mitteln im Rahmen der neuer Förderperiode unterstützten Großinvestitionen in die Infrastruktur. Als Motor für das Wirtschaftswachstum gelten, ähnlich wie schon 2014, der private Konsum und eine langsame, aber stabile Verbesserung der Lage auf dem Arbeitsmarkt. Auch die erwartete niedrige Inflation wird zu den wachstumsfreundlichen Umständen mitgezählt.
    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 05.01.15)

    Polen zahlen ihre Schulden gewissenhafter zurück
    Ende Oktober blieben bei polnischen Banken fällige Konsumkreditforderungen im Wert von 15,6 Mio. Zloty offen, was 13,2 Prozent von deren gesamten Portfolios ausmachte. Dabei handelt es sich um eine wesentlich geringere Summe im Vergleich zum Vorjahr, als Kunden auf 17,4 Mio. Zloty aus fälligen Konsumkreditforderungen verschuldet waren und der Anteil solcher Kredite im Rahmen der Portfolios größer war (15,1 Prozent). Die gesteigerte Rückzahlungsfähigkeit ist auf eine bessere Situation auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen. Kunden verfügen über ein immer größeres Einkommen und können sich immer häufiger eine rechtzeitige Begleichung ihrer Schulden leisten.
    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 03.01.15)









 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.