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Newsletter April 2015
  • In den letzten 25 Jahren ist der polnische Export um 2069 Prozent gewachsen
  • Fusion von PKO BP S.A. und Nordea Bank
  • Polen wiederum am besten benotet durch deutsche Unternehmer
  • Rahmenprogramm COSME fördert kleine und mittlere Unternehmen
  • Es wurden neue staatliche Investitionsfonds ins Leben gerufen
  • Programm „Wissen Bildung Entwicklung ” („Wiedza Edukacja Rozwój“) als Nachfolger vom „Humankapital”
  • Mehr Insolvenzen in Polen
  • Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts soll 4 Prozent erreichen
  • 670 Tausend Polen leben in Deutschland




  • In den letzten 25 Jahren ist der polnische Export um 2069 Prozent gewachsen
    Aus dem Bericht „Auslandsexpansion polnischer Unternehmen. Errungenschaften, Ziele, Perspektiven“, der im Rahmen des IV. Unternehmerforums Grant Thornton präsentiert wurde, ist zu entnehmen, dass in den letzten 25 Jahren der Wert des polnischen Exports in Dollar nach Berücksichtigung der Inflation um 2069 Prozent gestiegen ist. Zur Zeit sind es 60 Tsd. Unternehmen in Polen, die den Erlös aus dem Export  generieren. Bis zum Jahr 2020 sollte der Export noch um 35,6 Prozent wachsen.
    (Quelle:  Polska Agencja Prasowa, 23.04.2015)

    Fusion von PKO BP S.A. und Nordea Bank
    Im April wurde entgültig die Fusion von PKO BP S.A. und Nordea Bank durchgeführt. Im letzten Jahr hat der PKO BP S.A. die Anteile von Nordea Bank für die Quote von fast 2,81 Mrd. Zloty erworben. Die letzte Etappe der Fusion war die Übetragung der Daten von den Kunden der übernommenen Nordea Bank in das System der PKO BP S.A. Nach der Ausführung dieses Unterfangens wurden die Kunden von der Nordea Bank automatisch zu Kunden der PKO BP S.A. und haben Zugang zu allen ihren Dienstleistungen.  
    (Quelle: Rzeczpospolita, 15.04.2015)

    Polen wiederum am besten benotet durch deutsche Unternehmer
    Alljährliche Konjunkturumfrage, die durch 16 Industrie- und Handelskammern durchgeführt wurde, ergibt, dass 96 Prozent der in Polen tätigen Unternehmer dieses Land erneut auswählen würden, wenn sie jetzt die Entscheidung über das Investieren treffen sollten. Polen hat sich gezeigt, in der Investitionsattraktivität in Ostmitteleuropa zu führen. Schon wieder haben die Befragten Polen die beste Benotung für die Mitgliedschaft in der Europäischen Union, Qualifikationen, Leistungsfähigkeit und Motivation der Angestellten als auch Qualität der akademischen Bildung gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr wurden solche Aspekte wie politische Stabilität, Infrastrukturqualität und Korruption-, Kriminalitätsbekämpfung höher benotet.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 15.04.2015 )

    Rahmenprogramm COSME fördert kleine und mittlere Unternehmen
    Das Rahmenprogramm COSME, also Programm für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für KMU, ist in der neuen Fördermittelperiode verfügbar. Sein Ziel ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Beständigkeit der Unternehmen, besonders derjenigen im KMU-Bereich. Das Budget dieses Programmes beträgt 2,3 Mrd. Euro, wobei 1,4 Mrd. Euro für die Finanzierungsinstrumente zugeteilt werden sollten.  Dank COSME wird der Europäische Investitionsfonds eine kostenlose Garantie für Finanzinstiutionen (Banken, Leasingunternehmen oder Bürgschaftsfonds) zugänglich machen können, wodurch diese Institutionen den Unternehmen Finanzierung auf sehr vorteilhaften Bedingungen anbieten können.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 08.04.2015)

    Es wurden neue staatliche Investitionsfonds ins Leben gerufen
    Im Mai werden zwei neue Fonds der Direktinvestitionen mit jeweils einem Budget von 2,2 Mrd. Zloty ins Leben gerufen. Die Fonds sollten den Projekten zugeteilt werden, die im Rahmen des Programmes „Polnische Investitionen“ realisiert werden.
    Bald sollte auch ein Fonds der Auslandsexpansion erschaffen werden, die den Unternehmer bei der Eroberung ausländischer Märkte mit Krediten und Übernahme von Minderheitsanteilen in ausländischen Tochterunternehmen verhelfen sollte.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 06.04.2015 )

    Programm „Wissen Bildung Entwicklung ” („Wiedza Edukacja Rozwój“) als Nachfolger vom „Humankapital”
    Anfang April wurden die ersten Projekte in dem Operationsprogramm „Wissen Bildung Entwicklung“ geöffnet. Das Programm ist ein Nachfolger vom „Humankapital” und genau wie sein Vorläufer wird aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Das Budget von „Bildung Wissen Entwicklung ” beträgt 5,4 Mrd. Euro. Diese Fördermittel werden vor allem für die Förderung von Systemreformen in den Bereichen wie  Beschäftigung, Bildung, soziale Innovationen, Universitätswesen und Gesundheitswesen zugeteilt.
    (Quelle: Rzeczpospolita, 07.04.2015 )

    Mehr Insolvenzen in Polen
    In dem ersten Quartal 2015 haben Gerichte das Insolvenzverfahren von 184 Unternehmer eröffnet. Die Quote hat sich um 3 Prozent im Vergleich mit Vorjahr erhöht und somit hat sich die sinkende Tendenz aus dem letzten Jahr umgekehrt. Diese Situation ist vorwiegend auf die Situation in der Transportbranche zurückzuführen, in der die Anzahl der Insolvenzen um 86 Prozent angestiegen ist. Gefolgt wird dieses Ergebinis durch die Industriebranche, in der die Anzahl der eröffneten Insolvenzverfahtren um über  8 Prozent sich erhöht hat.
    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 01.04.2015)

    Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts soll 4 Prozent erreichen.
    Laut Prognosen sollte das Bruttoinlandsprodukt 4 Prozent Ende des Jahres erreichen. Beitragen soll dazu maßgeblich die steigende Nachfrage.  Darüber hinaus wird für dieses Jahr ein Exportanstieg, eine Verlangsamung des Tempos von Preissenkungen und ein allmähliges Wirtschaftswachstum erwartet. Aus weiteren Prognosen kann man erfahren, dass Ende des Jahres die Deflation in Polen aufhören und dass der Leitzins der Nationalbank Polens gleich bleiben wird.  
    (Quelle: Rzeczpospolita, 01.04.2015)

        
    670 Tausend Polen leben in Deutschland
    Polen sind die zweitgrößte nationale Minderheit in Deutschland. Schon 670 Tsd. Polnischer Bürger wohnen und arbeiten in Deutschland. Am häufigsten arbeiten sie an den von Personalmangel betroffenen Arbeitsstellen als Ärzte, Krankenpfleger, Kinderbetreuer, Bauarbeiter, Schlosser oder Hydrauliker. Ihr Durchschnittseinkommen beträgt 1800 Euro und ist wesentlich höher als für die gleiche in Polen geleistete Arbeit.
    Bis zu 40 Prozent polnischer Immigranten planen auf Dauer in Deutschland zu bleiben, wo sie auch ihre Familien hinholen bzw. gründen. Darüber hinaus besitzen 30 Prozent von ihnen eine Immobilie und 15 Prozent ziehen den Kauf einer Immobilie innerhalb von einem Jahr in Erwägung. Im Endergebnis schicken sie immer weniger und seltener Geld nach Polen.
    Quelle: Gazeta.pl, 29.03.2015; Puls Biznesu, 28.03.2015)






 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

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