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Newsletter Juli 2015

  • Jahr 2015 kann wieder Rekord im Export für Ernährungs- und Agrarprodukte aus Polen bringen
  • Bau der polnischen Atomkraftwerke verzögert sich
  • Biometrie - Geld mit einem Finger greifbar
  • Polen erwirtschaftet erstmals seit Mitte der 90er Jahre wieder Überschuss in aktuellen Umsätzen
  • Rekordwachstum bei Fabriken für Haushaltsgeräte in Polen
  • Boom im Hafen von Danzig und Gdingen
  • 60 Jahre Kulturpalast in Warschau

  • Jahr 2015 kann wieder Rekord im Export für Ernährungs- und Agrarprodukte aus Polen bringen
    In den ersten 5 Monaten 2014 hat Polen Lebensmitteln im Wert von 9,3 Mrd. EUR exportiert. Das Ergebnis ist um 6,6% besser als im Jahr 2013. Der Export in andere EU Länder ist um 9% gestiegen und die EU Anteile im Polnischen Export für Ernährungs- und Agrarprodukte stiegen um 79,6%. Der Verkauf nach Russland, Weißrussland und Kasachstan hat sich verringert und bis Ende Mai 2014 ein Volumen von 470 Mio. EUR erreicht. Dies ist um 45% weniger als im Jahr 2013. Grund dafür ist das Embargo durch Russland für Importe aus Polen vor allem für Fleisch, Milchprodukte, Früchte oder Gemüse sowie das Auftreten der afrikanischen Schweinepest bei den Wildschweinen in Polen. Der Export in nicht EU-Länder ist um 1/3 gestiegen und betrug 1.4 Mrd. EUR. Die Einschränkungen aus Russland verursachen dass die Firmen nach Südostasien, dem Nahen Osten oder Mittel Amerika expandieren. Der Verkauf von Lebensmitteln im Ausland bringt mehr Gewinn als im Inland, deshalb prognostizieren die Analytiker, dass der Export im Jahr 2015 ca. 23 Mrd. EUR erreicht, also über vier Mal höher als im Jahr 2004, als Polen in die EU eingetreten ist.

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 23.07.2015)

    Bau der polnischen Atomkraftwerke verzögert sich
    Polska Grupa Energetyczna (PGE), die das Atom Projekt realisiert, benennt den ersten Termin für die Eröffnung im Jahr 2029 und nicht wie die Regierung es für das Jahr 2025 geplant hatte. Die Hauptursache dafür ist fehlende Unterstützung bei der Investition. Als Standorte für die Atomkraftwerke sind Gniewino, Krokowa und Choczewo in woj. Pommern geplant. Die Investitionen zum Bau eines Atomkraftwerkes werden zwischen 40-60 Mrd. PLN geschätzt. Dabei müssen die Inlandspartner bzw. PGE, Tauron, Enea und KGHM ca. 1 Mrd. PLN für Projektvorbereitungen bereitstellen.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 21.07.2015)

    Biometrie - Geld mit einem Finger greifbar
    Die Bank BZWBK führt in Polen ein Experiment mit biometrischer Technologie durch. Kunden können dann mit Hilfe eines biometrischen Fingerabdruckes ihre Unterschriften leisten und ihre eigene Identität verifizieren. Darüber hinaus arbeitet die PKO SA zusammen mit der Danziger Technischen Hochschule und der Firma Microsystem an einem System, das die Erkennung des Kunden durch seine Stimme ermöglicht, dabei sind auch die Erkennung des Gesichtes und der Muster von Blutgefäßen möglich. Bereits zuvor schon haben sich die BPH und die Getin Banken für die Einführung der Biometrie entschieden.

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 14.07.2015)

    Polen erwirtschaftet erstmals seit Mitte der 90er Jahre wieder Überschuss in aktuellen Umsätzen
    Laut der NBP kamen der polnische Handelsaustausch mit dem Ausland sowie die Einnahmen zu einem Finanzplus von ca. 7 Mrd. PLN. Grund dafür ist das gute Ergebnis beim Auslandshandel und der Export war um 9,2 Mrd. PLN größer als der Import. Grund dafür sind die niedrigen Preise für Erdöl und Energieträger. Dies hat einen positiven Einfluss auf die Verbesserung des Saldos im Warenumsatz. In den Jahren 2007 und 2008 betrugen die durchschnittlichen negativen Salden im Warenumsatz ca. 17 Mrd. EUR. Diese werden in 2015 schon 3 Mrd. EUR betragen. Die starke Senkung des Exports nach Russland und in die Ukraine wurde mit dem erhöhten Verkauf in die EU kompensiert, dabei wird die Mehrzahl der Exporte aus Polen durch das internationale Netz von Produzenten geführt.

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 06.07.2015)

    Rekordwachstum bei Fabriken für Haushaltsgeräte in Polen
    Schon längst ist Polen einer der größten Produzenten von Haushaltsgeräten in Europa. Die Produktionsmenge für große Geräte überstieg im Jahr 2014 20 Mio. Stück. Bis Ende Mai 2015 war die Produktion bereits um 11% größer als bis Ende Mai 2014. Dabei wurden bereits über 12 Mio. Haushaltsgeräte produziert. Dem Produktionsbetrieb hilft die Konjunktur auf dem Inlandsmarkt. Die Firmen werden sich immer mehr auf den Verkauf in Westeuropa ausrichten. Die Polen geben jährlich 4 mrd pln für Haushaltsgeräte aus. Im westlichen Teil der EU kommen über 80% der Haushaltsgeräte aus den polnischen Betrieben.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 02.07.2015)

    Boom im Hafen von Danzig und Gdingen
    Der Dreistädteverbund wird an der Ostsee ein Hauptstützpunkt für das Umladen von Containern. Im Jahr 2014 wurden in Danzig über 32 Mio. Tonnen Waren umgeladen, das sind 7% mehr als im Jahr 2013. 1/3 davon waren Massenwaren und die Hauptgruppe war flüssiger Kraftstoff (mit fast 13 Mio. Tonnen). Schon im Januar 2015 haben die Umladungen 2,5 Mio. Tonnen überschritten. Dazu wurden in Danzig und Gdingen große Investitionen realisiert, vor allem der Bau des zweiten Terminals, das die Anzahl der Umladungen verdoppeln wird. Darüber hinaus erhielt Gdingen moderne Portalkräne aus China sowie die Modernisierung und der Bau der neuen Brücke durch PKP. Diese Brücke kann sechs Mal mehr Züge zum Hafen leiten als bisher. Damit besteht große Hoffnung in Polen zur weiteren Steigerung der Umladungen und damit steigenden Steuereinnahmen, Akzise und Mehrwertsteuer für die Staatskasse. Diese Einnahmen beliefen sich im Jahr 2014 auf 2 Mrd. PLN.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 30. 06.2015)

    60 Jahre Kulturpalast in Warschau
    Der Kulturpalast in Warschau wurde als "Die Gabe vom russischen Volk für das polnische Volk" am 22. Juli. 1955 erbaut. Seit 2007 steht er unter Denkmalschutz, ist 237 Meter hoch und das höchste Gebäude in Polen. Er beherbergt 4 Theater, 2 Museen und 1 Kino. In 114 Metern Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform. Nur 30% der Warschauer schätzen ein, dass der Kulturpalast sie an Warschau erinnert, eher sind es die Seejungfer, oder die Sigismundsäule am Schlossplatz.

    (Quelle: Newsweek, 26.07.2015)





 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

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