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Newsletter September 2015

  • Neue Klagen gegen Banken
  • Popularität des "Blik" in Polen steigt
  • 2 Jahre Verzögerung in Swinemünder Gasport
  • Polnische Unternehmen wollen deutschen Markt erobern
  • Verwirrung um Gesetz für Kredite in Schweizer Franken
  • Nationale Bank Polens ( NBP ) wird wieder Staatsbudget versorgen
  • Polnische Unternehmen an der Spitze der größten Unternehmen in Mittel-Ost Europa
  • PKO BP ist immer näher am Eintritt in den deutschen Markt


  • Neue Klagen gegen Banken
    Im Namen von 450 Personen wird eine Klage vor dem Bezirksgericht in Warschau gegen die Bank Millennium eingereicht. Sie betrifft eine Versicherung mit niedriger Eigenleistung bei den Kreditverträgen. Die Kunden verlangen die Rückgabe der Gebühr für die Versicherungen. Die Gebührensätze für die Versicherung waren viel höher als die tatsächlichen Kosten. Der Inhalt des Vertrages war nicht verfügbar für die Kunden. Das Urteil des Berufungsgerichtes in Warschau hat die Gemeinschaftsklage von 3 Tsd. Kunden gegen die Bank Millennium anerkannt. Die Kunden haben eine Klage gegen die Klausel für die Indexierung des Kredites in Schweizer Franken eingereicht. Auch die Gemeinschaftsklage gegen die Getin Noble Bank wurde bewilligt, indem die Kunden gegen die willkürliche Festsetzung des Währungskurses bei der Umrechnung des Rates klagen.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 25.09.2015)

    Popularität des "Blik" in Polen steigt
    Diese neue Zahlungsart wurde durch die PKO BP entwickelt und ist schon an über 100 Tsd. Terminals verfügbar. Das IKO Projekt-innovative Applikation für mobiles Banking-ist eine der populärsten Zahlungsarten via Handy in Europa. IKO funktioniert mit jedem System: Android, iOS, Windows Phone, BlackBerry, Symbian und sogar Java. Für die mobile Zahlung ist kein Konto bei der PKO BP nötig. Stattdessen installiert man eine virtuelle Geldbörse auf der Website der Bank. Der "Blik" startete mit dem Angebot im Februar 2015. Diese Methode können über 800 Tsd. Personen nutzen. Mit "Blik" kann man auch sicher das Geld vom Geldautomat abheben ohne die Geldbörse aus dem Haus mitnehmen zu müssen. Solche Transaktionen sind schon an über 11 Tsd. Geldautomaten möglich.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 02.09.2015 und 24.09.2015)

    2 Jahre Verzögerung in Swinemünder Gasport
    Das Swinemünder Gas-Terminal erhält bald die erste Lieferung. Die Bauarbeiten sind zu 98,2% fertig. Die Gesamtsumme des Baus beträgt 2,4 Mrd. PLN. Die eigenen Kosten des Gas-Systems betrugen in Summe über 1,6 Mrd. PLN, der Rest kam von Europäischen Fonds. Dieses Jahr kommt es zur ersten technischen Probe und ein Teil des Gases aus Quatar kann ins Netz eingespeist werden. Der kommerzielle Transport des Quatargas Konzerns beginnt Mitte 2016, nach dem erfolgreichen Testabschluss. Laut Vertrag mit Quatar wird Swinemünde 20 Jahre lang ca. 1,5 Mrd. Kubikmeter Gas im Jahr erhalten. Die Möglichkeiten der Umladung im Swinemünder-Gasport beträgt 5 Mrd. Kubikmeter jährlich. Der gesamte Verbrauch des Gases in Polen beträgt 16 Mrd. Kubikmeter. Das Konsortium ( Italienische Firma Saipem ), das das Terminal baut, ist sowohl für das Anlaufen als auch finanziell für die Abholung der Lieferung verantwortlich.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 16.09.2015 und Dziennik Gazeta Prawna, 23.09.2015)

    Polnische Unternehmen wollen deutschen Markt erobern
    Deutschland ist der größte Wirtschaftspartner Polens. Der Wert des Deutsch-Polnischen Handelsverkehrs betrug im Jahr 2014 79 Mrd. EUR. Die Zahl der polnischen Investitionen ist im Vergleich mit den Deutschen sehr gering. Bis Ende 2014 haben polnische Firmen in Deutschland 3,6 Mrd. PLN investiert, also dreimal so wenig wie die Deutschen in Polen. Die deutschen Investitionen in Polen betrugen 27 Mrd. EUR. Die größten Investoren in Deutschland sind die Firmen der Rohstoff Sektoren. Orlen hat 150 Mio. EUR investiert, Ciech ca. 75 Mio. EUR und Montan- Kopex ca. 27 Mio. EUR. Die IT-Branche hat auch erhebliche Investitionen durchgeführt: Asseco hat 39 Mio. EUR und Comarch 9,5 Mio. EUR investiert. Polnische Gesellschaften übernehmen gern deutsche Unternehmen und Produktionsbetriebe. Beispielsweise Boryszew, die AKT, Theyson und Wedo übernommen hat. Die Sanplast hat Hoesch Design übernommen und Magellan Fonds hat eine Porzellanfabrik in Miśnia gekauft.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 15.09.2015)

    Verwirrung um Gesetz für Kredite in Schweizer Franken
    Das Kontroverse Gesetz für Schweizer Franken ( CHF )- Kredite kommen im jetzigen Parlament nicht zur Abstimmung. Erst das nächste Parlament wird die Abstimmung erneut angehen. Laut der PO Partei sollte die Währungsumrechnung und das Teilen der Kosten aus der Differenz der Wechselkurse zwischen der Bank und dem Kunden 50/50 betragen. Dies verursacht zusätzliche Kosten für die Banken i.H.v. 13,6 Mrd. PLN. Die Version von SLD, PiS und der PSL Parteien beinhaltet aber eine Kostenteilung von 90/10, was zusätzliche Kosten für die Banken i.H.v. 22 Mrd. PLN verursacht. Das Komitee für Stabilisierung der Finanzen findet eine solche Lösung für Stabilität des Bankensystems sehr gefährlich. Der Gewinn des Bankensektors im Jahr 2014 betrug 16 Mrd. PLN. Die ausländischen Bankbesitzer drohen mit Schadensersatz, wenn Polen das neue Gesetz in Kraft setzt. Laut Experten ist die Währungsumrechnung in solcher Form gefährlich und schwer auf dem Markt einzuführen. Solcher Prozess kann verursachen, dass sich der CHF im Vergleich zum PLN verstärkt. Dadurch zahlen diejenigen, die Kredite in CHF haben, höhere Raten. Vieles hängt von der NBP ab. Marek Belka, Chef der NBP ist der Meinung, dass eine große Gefahr besteht, die Währung zu schwächen und was dazu kommt-erhebliche Kosten für Einleitung des Währungskredites entstehen.

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 09.09.2015 und Rzeczpospolita, 10.09.2015)

    Nationale Bank Polens ( NBP ) wird wieder Staatsbudget versorgen
    NBP wird im Jahr 2016 ca. 3,2 Mrd. EUR für das Staatsbudget einzahlen. Im Jahr 2014 und 2015 hat die Bank 0 PLN eingezahlt. Dabei ist die Erzielung eines Gewinns von NBP schwer zu schätzen. Er hängt vom Stand des Wechselkurses zum Ende eines Jahres ab. Auch war es nötig, die Reserven für die Risiken zu vergrößern. Dies hat verursacht, dass die NBP im Jahr 2014 keinen Gewinn erzielen konnte, um das Staatsbudget zu unterstützen. Das Finanzergebnis der NBP im Jahr 2014 belief sich auf 0 PLN. Der Grund war die Übertragung des Finanzüberschusses i.H.v. 4 Mrd. PLN für den Ausbau der Reserven im Fall eines Kursrisikos gemäß den NBP Rechtsregelungen. Der Finanzüberschuss im Jahr 2014 war ein positiver Effekt aus der Kursdifferenz, der um die Kosten für die geführte Finanzpolitik als auch um Kosten für die eigentliche Tätigkeit und die Amortisation verringert worden ist. Die Hauptquelle der Einnahmen der NBP ist die Währungsreservenverwaltung, die bis Ende Juli 90 Mrd. EUR betrugen. Analytiker vermuten, dass Ende 2015 ein EUR 4,07 PLN und ein US Dollar 3,5 PLN kosten werden.

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 07.09.2015)

    Polnische Unternehmen an der Spitze der größten Unternehmen in Mittel-Ost Europa
    Die besten Unternehmen in der Region wurden während des XXV Wirtschaftsforums in Krynica mit einem Preis ausgezeichnet. Es wurde eine Liste mit 500 größten Unternehmen in Mitteleuropa veröffentlicht, deren Einnahmen insgesamt 682 Mrd. EUR betrugen. Die Einnahmensteigung von ca. 3,1% hat der Sektor für industrielle Produktion benotet. PKN Orlen ist auf der Spitze dieser Liste. Auf dem 4. Platz steht die Gesellschaft Jeronimo Martins Polska, die die Supermarktkette Biedronka besitzt. Im Jahr 2014 hat die Gesellschaft 211 neue Geschäfte und 3 Distributionszentrum geöffnet. Platz 5 behält die PGNiG und den 9. Platz die Gruppe Lotos.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 09.09.2015)

    PKO BP ist immer näher am Eintritt in den deutschen Markt
    Der Deutschen BaFin ist der Antrag der PKO BP seit Dezember 2014 bekannt, dass die Polnische Bank eine Filiale in Deutschland eröffnen möchte. Die Notifizierung wurde zu einer Kommission für die Aufsicht weiter geleitet. Der Sitz der Bank soll in Frankfurt am Main sein und sie wird unter dem Namen PKO Bank Polski Niederlassung Deutschland geführt. Die Notifizierung hat die Anforderungen des Bankrechts erfüllt und ist mit der zugehörigen Durchführungsverordnung der Kommission (UE) rechtsmäßig. Die Einführung des Geschäftes ist für das Jahr 2015 geplant. Die Hauptaufgabe der Bank wird die Unterstützung der polnischen Investoren bei internationaler Expansion sein. Die Bank wird dabei flexible Produkte und Dienstleistungen anbieten. PKO BP ist an der Spitze des polnischen Banksektors. Die Vermögenswerte der Bank betrugen Ende 2014 ca. 248,7 Mrd. PLN.

    (Quelle: www.money.pl, 08.09.2015)














 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.