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Newsletter November 2015

  • Polen in 100 Tagen: 500 PLN je Kind, niedriges Rentenalter und Mindestlohn
  • Statistisch sind Polen wohlhabender als Deutsche
  • Jeder 11. Pole investiert seine Ersparnisse
  • Getin Noble Bank will das Grundkapital erhöhen
  • Krakau wechselt die Bank
  • Boom für Start-up in Polen
  • Alior Bank hat 4 Banken vor Augen
  • Präsident Andrzej Duda wird sich mit Projekt über Schweizer Franken beschäftigen



  • Polen in 100 Tagen: 500 PLN je Kind, niedriges Rentenalter und Mindestlohn
    Der Plan für die ersten 3 Monate der Regierungszeit ist sehr ehrgeizig. Wirtschaftswachstum und Umbau des Staates ist für die weitere Amtszeit geplant. 500PLN wird für die Kinder ausgezahlt, deren Eltern ein Einkommen von unter 800PLN pro Person haben. In anderen Familien bekommt man ab dem 2. Kind das Geld. Das bewirkt die Gesetzesänderung zum Staatsbudget für 2016. Die PiS Partei will ein Rentenalter von 60 Jahren für Frauen und von 65 Jahren für Männer. Die Partei will auch die steuerfreie Einkommenssumme auf bis zu 8 Tsd. PLN erhöhen. Die meist bedürftigen Personen im Alter über 75 bekommen kostenlose Medikamente. Es kommt auch ein Mindestlohn -mind.12 PLN pro Stunde. Diese Projekte werden durch neue Steuern finanziert, die Banken- und die Supermarktsteuer. Dies unterstützt das Staatsbudget mit 10 Mrd. PLN. Die Einnahmen aus Dividenden werden um 1 Mrd. PLN erhöht und das Haushaltsdefizit wird um 1 bis 1,5 Mrd. PLN erhöht. Der Rest sollte durch die Veränderung der MwSt. kommen. Die Wirtschaft sollte hierbei Konkurrent sein durch Investitionen für Innovationen. Das Hauptziel ist mehr Geburten anzuregen, was die Familienpolitik unterstützen sollte. Es kommt auch ein Programm zur Steigerung der Arbeitsquote. Ein Wohnungsprogramm wird die jungen Menschen unterstützen.


    (Quelle: www.gazetaprawna.pl 19.und 24.11.2015)

    Statistisch sind Polen wohlhabender als Deutsche
    Laut NBP kontrollieren 10% der wohlhabenden Haushalte 37% des gesamten Vermögens. Die Statistik beinhaltet sowohl Einnahmen als auch allgemeine Vermögen - wie Immobilien und Autos. Das durchschnittliche Vermögen netto pro Haushalt betrug ca.257 Tsd. PLN. Das durchschnittliche Vermögen auf dem Land betrug ca. 366 Tsd. PLN und in der Stadt 207 Tsd. PLN. Dadurch sind die Polen wohlhabender als die Deutschen. Polnische durchschnittliche Vermögen betragen netto ca. 62 Tsd. EUR und in Deutschland ca.52 Tsd. EUR. Der größte Teil der polnischen Vermögen beinhalten Wohnungen und Häuser. Die Polen kaufen gerne Immobilien (77%) während die Deutschen lieber mieten (44%). Die Polen sind am meisten wohlhabend, wenn sie 45-64 Jahre alt sind (ca.305 Tsd. PLN). Die jungen Menschen im Alter zwischen 16-34 haben Vermögen im Wert von ca. 142 Tsd. PLN. Die Vermögenswerte sinken bei Polen im Alter ab 65 Jahren bis zu 217 Tsd. PLN.


    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna 18.11.2015)


    Jeder 11. Pole investiert seine Ersparnisse
    Die Polen haben immer mehr freie Mittel, trotzdem investieren sie eher selten. Sie investieren sehr einfach - 17% nutzen Privatkonten, 10% - Sparkonten, 8% - nutzen das Festgeld und 2% haben das Geld zu Hause. Binnen 8 Jahren ist die Zahl der Polen, die sich bei der Wahl von Sparmöglichkeiten auf ihre Intuition verlassen, ums 5-fache gesunken. Dafür ist die Zahl derjenigen deutlich gestiegen, die sich professionell beraten lassen oder die Materialien von Finanzinstitutionen nutzen. Gleich bleibt der Anteil der Polen, die sich nach der Werbung richten (20%). 30% glauben der Familie und Freunden.

    (Quelle: Rzeczpospolita 17.11.2015)


    Getin Noble Bank will das Grundkapital erhöhen
    Die durch Leszek Czarnecki geleitete Bank will die Möglichkeit nutzen, das Grundkapital maximal um 240 Mio. EUR zu erhöhen. Das bisherige Kapital beträgt 2,65 Mrd. PLN. Die Bank möchte einen flexibleren und schnelleren Zugang zur Finanzierung ihrer Geschäfte sowie eine Reaktion auf wechselnde Rechtsvorschriften erreichen. Die Bank konzentriert sich auf die Verbesserung der Zinsergebnisse sowie der Kapitalfaktoren.

    (Quelle: Rzeczpospolita 16 und 17.11.2015)


    Krakau wechselt die Bank
    PKO BP gewinnt die Stadt Krakau als Kunden. Das ist schon die achte Wojewodschaftsstadt, die zusammen mit der Bank arbeitet. Die bisherigen Stadtkunden befinden sich im Süden und Westen Polens. Im Jahr 2016 findet in Lodz und Warschau eine Ausschreibung dazu statt. Die Bank gibt der Stadt 200 Mio. PLN Kredit pro Jahr.

    (Quelle: Rzeczpospolita 16.11.2015)


    Boom für Start-up in Polen
    Die Polnische Unternehmen werden immer innovativer. Warschau kann sich bereits jetzt zu einem globalen Innovationszentrum zählen. Polen hat viele Talente, niedrige Arbeitskosten, günstige und verfügbare Büroflächen, ein stabiles Staatssystem, geringe Steuern sowie Rechtsvorschriften für Unternehmen. In Polen befinden sich 2,5 Tsd. Start-ups. 65% davon sind als GmbH registriert und jeder fünfte als Einmanntätigkeit. Auf dem polnischen Markt fehlt die Unterstützung der Investoren. Sie fangen an in die akademischen Inkubatoren für Unternehmen zu investieren, die sich in den größten Städten Polens befinden. Der Start-up Reaktor Warsaw funktioniert ähnlich wie die Inkubatoren, ab Dezember wird der Google Campus eröffnet.

    (Quelle: Rzeczpospolita 12. und 16.11.2015)


    Alior Bank hat 4 Banken vor Augen
    Die Bank ist an der Übernahme der Niederlassungen von ausländischen Institutionen in Polen interessiert, die sich aus Polen zurückziehen wollen. Die Rede ist von der HSBC Bank Polska, der RBS Bank Polska, der DZ Bank Polska sowie der SK Bank Wołomin. Die Banken konzentrieren sich auf Firmenkunden, die SK Bank konzentriert sich mehr auf die Individualkunden. Die Experten sind der Meinung, dass sich die Investoren aus Polen zurückziehen wollen, weil sie höhere Gewinne aus ihrer Tätigkeit auf dem polnischen Markt erwartet haben. Die Zinssätze können jedoch sinken, es wird eine Bankensteuer sowie ein Beitrag zur Unterstützung von Kreditnehmern eingeführt und der Beitrag für Bankowy Fundusz Gwarancyjny (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH ) wird höher - so der Analytiker Trigon DM, Maciej Marcinowski.

    (Quelle: Rzeczpospolita 13.11.2015)


    Präsident Andrzej Duda wird sich mit Projekt über Schweizer Franken beschäftigen
    Die Banken werden den Spread zurückgeben müssen. Wer ein Kredit vor 11 Jahren aufgenommen hat, hat durch den Spread ca. 6,7 Tsd. PLN für jede 100 Tsd. PLN Kreditsumme an die Bank eingezahlt. Die Differenz zwischen dem Kurs bei den Banken und NBP betrug 3% (die Verschuldungssummen sollten mit dem Kurs des NBP Kurses bestimmt werden). Als Ergebnis gäbe es 8 Mrd. PLN Rückgaben für den Spread und 40 Mrd. PLN für Kreditannulierungen (dies entspricht 1/3 des Sektorkapitals). Dies verursacht eine Einschränkung der Kreditverfügbarkeit. Das Projekt ist immer noch nicht fertig und muss noch mit Franken Vertretern konsultiert werden. In der ganzen Geschichte Polens haben die Banken 943 Tsd. Frankenkredite im Wert von 146 Mrd. PLN verkauft.

    (Quelle: Rzeczpospolita 10.11.2015 und Dziennik Gazeta Prawna 12.11.2015)




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.