Deutsch-Polnisches Kooperationsbüro
 
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Newsletter Januar 2016

  • 1/4 des Gehalts für Steuern und Sozialversicherung
  • Polnische Firma wird Sponsor eines Vereins der Deutschen Bundesliga
  • Besuch des deutschen Außenministers Steinmeier in Warschau
  • Bankensteuer kommt
  • S&P stuft Polen ab
  • Nationalbank Polens (NBP) zahlt mehr in den Staatshaushalt ein
  • Neue Regierung - neue Auffassung vom Euro
  • Immer mehr Firmen mit ausländischem Kapital


  • 1/4 des Gehalts für Steuern und Sozialversicherung
    Nach dem Abzug der Einkommenssteuer und der Sozialversicherung bleibt den Polen ca. 3/4 des Gehalts übrig. Der steuerfreie Betrag liegt bei ca. 3 Tsd. PLN. Das durchschnittliche Nettogehalt in Polen beträgt 74% der Summe des Bruttogehalts. Ein vermögender Single erhält nur 68% des Bruttogehalts. Eine durchschnittliche Familie mit 2 Kindern erhält 78% des Bruttogehalts.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 28.01.2016)

    Polnische Firma wird Sponsor eines Vereins der Deutschen Bundesliga
    Die Firma Dako hat einen Vertrag über die Zusammenarbeit mit der deutschen Fußballmannschaft Borussia Mönchengladbach unterzeichnet. Die Firma produziert Fenster, Türen, Toren und Rollos. Das Firmenlogo wird bei den Fußballspielen der Borussia und auch auf dem Reisebus des Vereins angezeigt. Durch das offizielle Sponsoring dürfen andere Firmen, die gleiche Produktion herstellen, einen derartigen Vertrag mit dem Verein nicht unterzeichnen.  

    (Quelle: www.wyborcza.biz, 28.01.2016)



    Besuch des deutschen Außenministers Steinmeier in Warschau
    Das Gespräch zwischen den Außenministern in Warschau hatte das Ziel, die Verhältnisse zwischen den beiden Ländern zu verbessern. Janusz Reiter, der ehemalige Botschafter Polens in Deutschland ist der Meinung, dass Polen und Deutschland sich einigen müssen, da eine schlechte Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern die Kraftkonstellation in Europa verändern kann. Deshalb versuchten die Polnische und die Deutsche Regierung ihre Standpunkte in einem Versöhnungsgespräch zu klären.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 22.01.2016)


    Bankensteuer kommt
    Am 15. Januar hat der Präsident Andrzej Duda ein neues Gesetz über die Besteuerung der Aktiva von Finanzinstitutionen unterzeichnet. Das Gesetz tritt im Februar 2016 in Kraft. Die neue Steuer bringt dem Staatshaushalt ca. 4,4 Mrd. PLN. Laut Analytikern der Vestor DM wird im Jahr 2016 die PKO BP (811 Mio. PLN) am meisten Steuern zahlen, Pekao zahlt 508 Mio. PLN, BZWBK 377 Mio. PLN, mBank 345 Mio. PLN, ING 300 Mio. PLN, Millenium 200 Mio. PLN, Handlowy und Alior je ca. 105 Mio. PLN.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 18.01.2016)


    S&P stuft Polen ab
    Die Ratingagentur Standard & Poors hat die Kreditwürdigkeit Polens herabgestuft. Die Bonitätsnote sinkt damit von "A-" auf "BBB+". Der Ausblick für das Rating ist negativ, was weitere Abstufungen binnen 2 Jahren möglich macht. Als Grund wurde in einer Mitteilung die Politik der neuen konservativen Regierung genannt, insbesondere neue Gesetze zur Besetzung des Verfassungsgerichts und der öffentlicher Medien. Zudem befürchtet die Ratingagentur weitere Einschränkungen, etwa bei der Unabhängigkeit der Nationalbank. Laut Prognosen der Agentur wird das Haushaltsdefizit im Jahr 2016 3,2% BIP betragen, im Vergleich zu 2,8% BIP im letzten Jahr. Auch die Polnische Währung ist schwächer geworden, dadurch kostet der US Dollar über 4,09 PLN und der Euro 4,48 PLN.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 15.01.2016)


    Nationalbank Polens (NBP) zahlt mehr in den Staatshaushalt ein
    Der Gewinn der NBP betrug im Jahr 2015 ca. 8 Mrd. PLN. Damit kommen 95% dieser Summe in den Staatshaushalt. Die guten Ergebnisse der Bank sind durch die Kurssenkung des Zloty gegenüber dem US Dollar und dem Britischen Pfund entstanden, die fast die halbe Währungsreserve besitzen. Auch die Sparmaßnahmen haben den Gewinn positiv beeinflusst.  

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 12.01.2016)


    Neue Regierung - neue Auffassung vom Euro
    Schon während des Wahlkampfes hat die regierende PiS Partei Abneigung gegenüber dem Euro gezeigt. Am 1. Januar wurde die Funktion des Regierungsbeauftragten für Euro aufgelöst, die seit dem Jahr 2009 existierte. Polen hat im Jahr 2014 ca. 68% des EU-Durchschnitts beim Wohlstandniveau erreicht. Polen ist damit auf dem 5. Platz von hinten, gemeinsam mit Ungarn.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 8.01.2016)

    Immer mehr Firmen mit ausländischem Kapital
    In den Jahren 2004-2014 ist die Zahl von Firmen mit ausländischem Kapital um 67% gestiegen. Das ausländische Kapital im Jahr 2014 betrug 36,02 Mrd. PLN für Holland, auf 2. Platz war Deutschland mit 30,72 Mrd. PLN. Über 1/3 der Firmen arbeiten in Woiwodschaft Masovien (10321). In Großpolen, Niederschlesien und Schlesien sind es je 2500, am wenigsten Firmen gibt es im Osten Polens. Die durchschnittlichen Einkommen sind in diese Firmen um 70% höher als im polnischen privaten Business.

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 7.01.2016)






 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.