Deutsch-Polnisches Kooperationsbüro
 
HOMEKONTAKTIMPRESSUMPolski Polski
  Suchen

Bürogebäude Warschau


  Über uns

  Leistungen

 Aktuelles

Kooperationsbüro

Nachrichten aus Polen

Messetermine

  Newsletteranmeldung

  S-CountryDesk

  Login


 

Newsletter April 2016

  • Ein neues Regierungsprogramm „Mieszkanie +“ („Wohnung +“) soll im Mai bekannt gegeben werden
  • Ex- Chef der Nationalbank Polens wird der Ratgeber der Ukraine
  • Polen will sich mit Dänemark durch die Gasleitung verbinden
  • 25 Jahre die Warschauer Börse
  • Kasachstan immer interessanter für Polen
  • IT sowie Business Center sind die Mächte des polnischen Exportes
  • Polen will die Schiffbarkeit auf der Oder wiederherstellen

  • Ein neues Regierungsprogramm „Mieszkanie +“ („Wohnung +“) soll im Mai bekannt gegeben werden
    Das Programm besteht aus 2 Säulen: Mietwohnungen und Bausparkassen. 85% der Wohnungen sind in Polen Eigentumswohnungen. Die Regierung will erreichen, dass die Polen mehr Wohnungen mieten statt kaufen – als Vorbild werden vor allem Deutschland, Dänemark und Schweden genannt. Durch das Programm könnte auch die Möglichkeit entstehen, dass die Mieter die Wohnung nach einiger Zeit als Eigentumswohnung übernehmen. Bei den Bausparkassen sollen die Kunden monatlich das Geld für die künftige Wohnung sparen können. Dabei wird konsequentes und langfristiges Sparen mit einer speziellen Prämie vom Staat vergütet.

    (Quelle: Deutsch-Polnisches Kooperationsbüro der Sparkassen)

    Ex- Chef der Nationalbank Polens wird der Ratgeber der Ukraine
    Leszek Balcerowicz wird der Vertreter des ukrainischen Präsidenten in der Regierung. Der polnische Ökonom wird die Regierung in Kiew in wirtschaftlichen Angelegenheiten beraten. Balcerowicz hat in New York studiert und den MBA Titel erhalten. Im Jahr 1975 ist er Doktor geworden. Er war in der Regierung von Tadeusz Mazowiecki als Vizepremier und Finanzminister tätig. In den Jahren 2001-2007 war er Chef der Nationalbank Polens.

    (Quelle: www.tvn24bis.pl 22.04.2016)

    Polen will sich mit Dänemark durch die Gasleitung verbinden
    Premierministerin Szydlo hat sich mit dem dänischen Ministerpräsidenten getroffen und das Projekt für Gasverbindung der Polen mit dem europäischen Nordmeer besprochen. Die Leitung würde jährlich die Hälfte des Gasverbrauches Polens liefern. Polen möchte auch der Vermittler werden und weiter das Gas nach Litauen und an die Ukraine transportieren. Die skandinavischen Länder sind sehr interessiert an dem Projekt.


    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 19.04.2016)

    25 Jahre die Warschauer Börse
    Die Börse feiert 25 Jahre. Heutzutage werden auf dem Führungsmarkt 484 Gesellschaften notiert, am Handel nehmen 56 Finanzberatungsunternehmen teil. Die Marktkapitalisierung Polens beträgt 123 Mrd. EUR. Seit 12. Januar 2016 ist Frau Małgorzata Zaleska neue Geschäftsführerin der Börse.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 12.04.2016)

    Kasachstan immer interessanter für Polen
    Im Jahr 2015 betrug der Wert des polnischen Exportes nach Kasachstan ca. 361,8 Mio. EUR. Kasachstan wurde schon im Jahr 2012 durch Wirtschaftsressorts neben Kanada, Brasilien, Algerien und Türkei als unbekannter Markt für die Geschäftsleute in Polen gezeichnet.  Die wichtigsten Wirtschaftsbereiche für die polnischen Firmen in Kasachstan sind Erdöl- und Gasunternehmen sowie der Pharmazeutische Sektor. Kasachstan kauft vor allem die polnischen Maschinen und Geräte unter anderem für die Bergbauindustrie. Großer Teil der Exporte sind Medikamente, Kosmetika sowie Haushaltschemie. Polpharma hat dort ca. 100 Mio. US Dollar investiert, was verursachte, dass die Pharmazeutische Firma jetzt in den Nachbarschaftsländer ihre Produkte verkauft. Kasachstan ist auch am polnischen Fleisch interessiert.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 12.04.2016)


    IT sowie Business Center sind die Mächte des polnischen Exportes
    Im Jahr 2015 hat der Überschuss des Dienstumsatzes 9,8 Mrd. EUR erreicht, was um 1,3 Mrd. mehr war als im Jahr zuvor. Polen ist ein großer Konkurrent im Vergleich mit anderen Ländern, aufgrund der günstigen und qualitativ guten Arbeitskraft. Die meisten Vorteile für Polen bringen die Warendienste, mit dem Überschuss i.H. v. 4,3 Mrd. EUR. Export der Transportdienstleistungen ist um 10,6 Mrd. EUR gestiegen. Über 2,6 Mrd. EUR haben die polnischen Firmen verdient bei der Verarbeitung der Ware aus dem Ausland, die dann weiter ins Ausland geschickt werden. 2 Mrd. EUR haben andere Businessdienstleistungen gebracht. Die Outsourcing Zentren haben 9 Mrd. EUR verdient, Telekommunikations- und  Informationsdienstleistungen haben 3,9 Mrd. EUR verdient und haben den Saldo von 979 Mio. im Jahr 2014 auf 1,5 Mrd. EUR im Jahr 2015 erreicht. Laut der Europäischen Zentralbank bringen die Dienstleistungen für Polen ca. 18% der gesamten Exporteinnahmen.

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 07.04.2016)


    Polen will die Schiffbarkeit auf der Oder wiederherstellen
    Der Schiffsweg auf der Oder, verbunden mit baltischen- und westeuropäischen Häfen
    (durch die Oder- Spree und Oder - Havel Kanäle), ist der längste und wichtigste Schiffsweg in Polen. Die Oder ist nicht permanent reichlich an Wasser. Die Rückkehr der Schiffe auf die Oder ist ein politisches Ziel für die an der Oder gelegenen Gemeindeselbstverwaltungen. Die Vertiefung des Flusses befindet sich im Plan für das Jahr 2020. Polen möchte, dass die Oder einen Stellenwert des transeuropäischen Schiffweges bekommt - dieser Plan wird ein Dutzend Mrd. PLN kosten. Im Herbst 2016 fangen die Bauarbeiten an, die dann Slubice vor dem Hochwasser beschützen werden. Im Jahr 1997 hat die Stadt wahrscheinlich die große Katastrophe vermieden, dadurch dass der Hochwasserdamm zuerst in Deutschland durchgebrochen ist. Die Kosten der Modernisierung der Oder gegen Hochwasser werden ca. 250 Mio. PLN betragen.


    (Quelle: Rzeczpospolita, 01.04.2016)





 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.