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Newsletter Mai 2016


  • 1 Jahr Präsidentschaft von Andrzej Duda
  • Für 19 EUR mit der Bahn nach Breslau
  • Rating Polens ohne Veränderung
  • Senat unterstützt die Veränderung des Limits für Bargeldzahlungen bis zu 15 Tsd. PLN
  • LPP eröffnet neue Geschäfte in Deutschland
  • Produktion von Motoren für Mercedes in Polen geplant
  • Nordrhein-Westfalen eröffnet erste Repräsentanz in Warschau

  • 1 Jahr Präsidentschaft von Andrzej Duda
    Die Blockade des Verfassungsgerichtes durch die Mehrheitsentscheidungen der PiS Partei in Sejm war bis jetzt die größte Herausforderung für Andrzej Duda. Trotz der Kritik gegen den Präsidenten ist er weiter an der Spitze im Ranking der Vertrauenspersonen - dabei trauen dem Präsidenten mehr als die Hälfte der Polen. Laut der Befragung des Millward Brown sind mehr als 63 % der befragten Polen der Meinung, dass der Präsident in seinen Entscheidungen vom Parteichef der PiS abhängig ist. In der Präsidentenkampagne hat Andrzej Duda große Hoffnungen für die Kreditnehmer in Schweizer Franken gegeben, vor allem mit der Möglichkeit, dass die Kredite nach dem Währungskurs bei Vertragsabschluss abbezahlt werden dürfen. Heutzutage spricht der Präsident nur noch von einem „gerechten Kurs“. Eine der wichtigsten Zusagen dabei war auch die Rücksetzung des vorherigen niedrigen Rentenalters. Diese Zusage des Präsidenten kam zum Sejm und wird jetzt bearbeitet. Der Präsident hofft, dass es noch in diesem Jahr angenommen wird.

    (Quelle: www.tvn24.pl, 24.05.2016)

    Für 19 EUR mit der Bahn nach Breslau
    Der Kulturzug Berlin - Breslau fährt jedes Wochenende. Der Zug startet in Berlin Lichtenberg, fährt über Berlin Ostkreuz und Cottbus bis zur Europäischen Kulturhauptstadt Breslau. Die Fahrt dauert ca. 4,5 h und wird bis zum 25.09.2016 angeboten. Die einfache Fahrkarte kostet 19 EUR, für die Hin-und Rückfahrt 38 EUR.

    (Quelle: www.wroclaw.berlin)

    Rating Polens ohne Veränderung
    Die Rating Agentur Moodys hat das Rating Polens auf A2 bestätigt. Die Ratingperspektive wurde dabei aber von stabil auf negativ gesenkt, wegen des Risikos durch erhöhte Budgetausgaben und die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Ausgabenerhöhung in der Zukunft, vor allem durch die Rücksetzung des niedrigen Rentenalters. Die polnische Politik wird auch damit immer unvorhersehbarer, denn die Pläne für die Umsetzung der Kredite in Schweizer Franken sind unsicher und der Streit beim Verfassungsgericht wird immer größer.

    (Quelle: Forsal, 16.05.2016)

    Senat unterstützt die Veränderung des Limits für Bargeldzahlungen bis zu 15 Tsd. PLN
    Senat hat die Gesetzesnovelle über Einkommenssteuer, Körperschaftsteuer sowie über Gewerbefreiheit unterstützt, insbesondere in Bezug auf die Veränderung des Limits für Bargeldzahlungen für Unternehmer von 15 Tsd. EUR auf 15 Tsd. PLN. Laut Gesetz ist es so, dass die Bargeldzahlungen nicht als Werbungskosten ausgewiesen werden können, wenn sie 15 Tsd. PLN überschreiten und nicht in Form von Überweisungen getätigt werden. Das Ziel ist die Schattenwirtschaft zu bekämpfen. Das Limit für Bargeldzahlungen betrifft nur Geldtransaktionen zwischen Unternehmern. Laut der Regierung soll die Veränderung ab 1. Januar 2017 in Kraft treten.
    (Quelle: www.money.pl, 12.05.2016)

    LPP eröffnet neue Geschäfte in Deutschland
    Der Marktführer für die Modemarke LPP aus Danzig (Hauptmarke Reserved, sowie Mohito, Cropp, House, Sinsay) will auf dem europäischen Markt glänzen. Reserved hat dazu ein neues Geschäft in der Londoner Oxford Street eröffnet, gesucht werden neue Ladenflächen in Mailand und Wien. Die Firma besitzt bisher 13 Geschäfte in Deutschland, vor allem in Stuttgart sowie Hannover und im Herbst 2016 wird das nächste Geschäft in München eröffnet. Im Jahr 2017 sind weitere Neueröffnungen in Köln, Hamburg und Berlin geplant. Das Hauptziel der Eröffnung ist dabei die Werbung für die Marke. Darüber hinaus wurde Anfang April ein neues Geschäft in St. Petersburg eröffnet, sowie eines in VAE und zwei in Quatar. Die Läden mit Konzessionsverkauf befinden sich im Nahen Osten, vor allem in Ägypten, Kuwait, Quatar, Saudi Arabien sowie in VAE.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 10.05.2016)

    Produktion von Motoren für Mercedes in Polen geplant
    In Niederschlesien wird zurzeit eine Fabrik zur Produktion von Motoren von Mercedes-Benz für rund eine halbe Mrd. EUR gebaut. Dabei entstehen mehrere hundert neue Arbeitsplätze. Für einen solch großen Schritt hat sich früher schon der Konzern Volkswagen bei Posen entschieden. Die Investitionen betragen dabei ca. 800 Mio. EUR. Der Produktionsstart für Mercedes ist für das Jahr 2019 geplant. Damit ist Polen immer noch ein interessantes Land für deutsche Investoren. Die Firmen Fiat, GM und Toyota bauen ihre Motoren bereits in Polen.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 05.05.2016)

    Nordrhein-Westfalen eröffnet erste Repräsentanz in Warschau
    Nordrhein-Westfalen, Hersteller des 1/5 BIP Deutschlands, eröffnete in Polen seine erste Repräsentanz und lädt dabei polnische Firmen zu weiteren Investitionen ein. Die Firmen können damit eine kostenlose Unterstützung bei der Eröffnung und Führung der Firma in Nordrhein-Westfalen bekommen. Nordrhein-Westfalen gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsregionen für polnische Investoren in Deutschland. Heutzutage befinden sich bereits über 300 Unternehmen mit polnischem Kapital in Nordrhein-Westfahlen, vor allem Inglot, Amica International, Forte Möbel, Meyra und Sanplast. Diese Firmen beschäftigen insgesamt über 3.000 Mitarbeiter.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 02.05.2016 sowie www.mr.gov.pl, 28.04.2016)




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.