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Newsletter Juni 2017


  • Polnische Regierung will mehr Unternehmen anziehen
  • Nord Stream 2 und die amerikanische Alternative
  • Die Einschränkungen im Handel mit Agrarflächen haben die Preise eingefroren
  • Bei den Polen steigt die Konsumneigung
  • Banken in Polen verringern die Anzahl ihrer Stellen – neuer Trend auf dem Immobilienmarkt
  • Auf dem Arbeitsmarkt verstärkt sich die Konkurrenz um die Arbeitskräfte aus der Ukraine


  • Polnische Regierung will mehr Unternehmen anziehen
    Für ausländische Unternehmen herrscht zurzeit ein günstiges Investitionsklima: die seit 26 Jahren niedrigste Arbeitslosenquote, das BIP beträgt über 3 % und das Haushaltsdefizit betrug Ende Mai  200 Millionen PLN. Das rekordniedrige Haushaltsdefizit wurde durch erhöhte Mehrwertsteuereinnahmen und Steuerrechtsreformen verursacht. Nach der Meinung einiger Experten betreibt die derzeitige Regierung eine investorenfeindliche Politik. Die polnische Regierung versucht, gegen das negative Image zu kämpfen und plant, die gute wirtschaftliche Situation zu behalten, indem sie mehr Unternehmen anzieht, auch durch die Förderung der F&E-Projekte. Außerdem ist kürzlich ein Gesetzesentwurf in das polnische Parlament eingebracht worden, der das Ausweiten der Förderprogramme, die bislang nur in den Sonderwirtschaftszonen gelten, im Gesamtgebiet Polen

    (Quellen: Ostcontact, Juni 2017;  www.Money.pl)

    Nord Stream 2 und die amerikanische Alternative
    Donald Tusk schrieb in seinem Brief an Juncker, dass der Bau der Nord Stream 2 Russland ermöglichen wird, den Transit durch die Ukraine zu schließen und Polen vom russischen Gas abhängig zu machen. Am 9. Juni hat die Europäische Kommission Stellung dazu genommen. Nur Polen hat Widerspruch erhoben.
    Der US-Präsident Donald Trump hat am 6. Juli Polen besucht und mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda unter anderem die Gespräche über Energielieferungen durchgeführt. Früher hat er angekündigt, dass die USA massenhaft ihre Rohstoffe exportieren werden.

    (Quellen: Dziennik Gazeta Prawna, 12 Juni 2017 nr 112 (4511); www.money.pl)

    Die Einschränkungen im Handel mit Agrarflächen haben die Preise eingefroren
    Schon im III. Quartal beträgt der durchschnittliche Preis für einen Hektar Boden auf dem Agrarbodenmarkt über 40 Tausend PLN. Seit vielen Jahren hat es eine so dauerhafte Stabilisierung der Preise auf dem Agrarbodenmarkt noch nicht gegeben. Die Stabilisierung fällt mit der Einführung der Einschränkungen im Handel mit Agrarflächen zusammen, die durch die polnische Regierung Anfang letzten Jahres vorgenommen wurde. Das Ziel dieser Einschränkungen war es, den Kauf der Agrarflächen durch ausländische Investoren und Spekulanten zu stoppen.

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 29. Juni 2017 nr 124 (4523))

    Bei den Polen steigt die Konsumneigung
    Die Konsumneigung der polnischen Haushalte ist zurzeit am höchsten seit der Wirtschaftskrise, die Ende 2008 stattgefunden hat. Einerseits spüren die Polen die erhöhte Kaufkraft und sind optimistisch bezüglich der Wirtschaftssituation, die durch das Sozialprogramm „Rodzina 500 plus“ und die Erhöhung des Mindestlohnes verbessert wurde. Andererseits nur 1/3 der Befragten erklärt, dass sie mehr sparen werden. Generell ist die Neigung zum Sparen in den Ländern Westeuropas größer.

    (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 29. Juni 2017 nr 124 (4523))

    Banken in Polen verringern die Anzahl ihrer Stellen – neuer Trend auf dem Immobilienmarkt
    Die Zahl der Banken sowie die Anzahl der Beschäftigten gehen zurück. Zurzeit schließen die Banken ihre größeren Büroräume und bevorzugen kleine Flächen, vor allem in Einkaufszentren. Die Gründe für solche Einsparungen sind Fusionen und Bankenübernahmen sowie die Senkung der Kosten im Vergleich zu den Einnahmen und die Nutzung des Onlinebanking durch die Kunden.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 20. Juni 2017)

    Auf dem Arbeitsmarkt verstärkt sich die Konkurrenz um die Arbeitskräfte aus der Ukraine
    Das Personaldefizit in einigen Woiwodschaften in Polen ist so hoch, dass die Arbeitgeber sich manchmal entschließen, Bürger aus der Ukraine, auch ohne Sprachkenntnisse und Erfahrungen - zu beschäftigen. Die Nachfrage steigt weiter, vor allem im Zeitraum der Saisonarbeiten. Eine große Gefahr für die polnischen Arbeitgeber stellt das Aufheben der Visumpflicht seit dem 11. Juni für die Bürger der Ukraine dar. Ein Teil der Einreisenden kann sich für die Arbeit in den westlichen Ländern entscheiden.

    (Quelle: Rzeczpospolita, 20. Juni 2017)




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.