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Newsletter Februar 2018



  • Die Fusion der zwei Giganten – Orlen und Lotos
  • Reform des Insolvenzrechts
  • Die Kapitalpläne der Angestellten – die ergänzende Altersvorsorge
  • Die ausländische Konjunktur kürbelt den polnischen Export an
  • Der Kampf gegen die Kryptowährung
  • Die Polen sind mit EU-Fördermitteln zufrieden

  • Die Fusion der zwei Giganten – Orlen und Lotos
    Die zwei größten Mineralölkonzerne planen einen Zusammenschluss. PKN Orlen und der polnische Fiskus haben gemeinsam eine Absichtserklärung unterschrieben, die eine Übernahme von Lotos durch Orlen vorsieht. Geplant wird ein Ankauf von mindestens 53 % von Lotos-Anteilen. Die Fusion der größten polnischen Mineralölkonzerne soll der Schaffung der energetischen Sicherheit Polens dienen, so der Minister für Energie Krzysztof Tchórzewski. Es erfordert noch weiterer Bestimmungen und Analysen. Es sollen auch mehrere formale und logistische Probleme in Kauf genommen werden. Letztendlich müssten diesem Prozess die Kartellbehörden zustimmen. Nach dem Veröffentlichen der Absichtserklärung sind die Aktien der beiden Gesellschaften rasant gestiegen.
    Quelle: www.money.pl, 27. Februar 2018

    Reform des Insolvenzrechts  
    Im Justizministerium laufen die letzten Arbeiten zur Änderung des Insolvenzrechts. Eine von den schlüssigen Änderungen betrifft die Kleinunternehmen. Ein Einzelunternehmer soll einen günstigeren Weg der Entschuldung in Anspruch nehmen können, die bis jetzt nur für die Privatpersonen vorgesehen war. Die Experten behaupten, dass im Falle einer Selbstbeschäftigung eine eventuelle Insolvenz nicht nur den Privatunternehmer betrifft, sondern vor allem auch seine Familie. Deswegen sollten vereinfachte Vorschriften für diejenigen angewendet werden, die für ihr eigenes Einkommen (und ihre Familie) arbeiten.
    Quelle: www.forsal.pl, 15. Februar 2018

    Die Kapitalpläne der Angestellten – die ergänzende Altersvorsorge
    Ab 2019 wird ein Teil der Unternehmen verpflichtet, die Kapitalpläne der Angestellten im Rahmen der ergänzenden Altersvorsorge zu eröffnen. Sie werden stufenweise eingeführt. Am Anfang wird die Pflicht nur diejenigen Firmen betreffen, die mehr als 250 Arbeitnehmer beschäftigen. Der niedrigste Beitrag, der vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen wird, soll 3,5 % betragen. Die Beschäftigten können jedoch jederzeit aus diesem Rentenversicherungsprogramm aussteigen. Dies ist der erste Versuch der Bildung eines zusätzlichen Systems der Altersvorsorge. Der Staat bietet verschiedene Prämien an, um die Arbeitnehmer zum Sparen zu veranlassen. In den meisten Mitgliedsstaaten der EU sind ähnliche Systeme der Altersvorsorge üblich. Polen hat sich das britische Modell zum Vorbild genommen. Das grundlegende Ziel des Gesetzes, das die Kapitalpläne der Angestellten regelt, ist es, die Zukunft der künftigen Rentner zu sichern.
    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 15. Februar 2018

    Die ausländische Konjunktur kürbelt den polnischen Export an
    Im letzten Jahr haben die polnischen Firmen Waren im Wert von 870 Mrd. PLN in das Ausland verkauft. Die Experten sind der Meinung, dass innerhalb von zwei Jahren der Export eine Billion PLN überschreiten wird. Die polnischen Firmen profitieren von der guten Konjunktur im Ausland. Besonders relevant ist, dass die Wirtschaft der Eurozone auf einem guten Niveau liegt, dazu gehört auch Deutschland als der wichtigste Handelspartner Polens. Die Firmen fürchten sich nicht vor der Stärkung des polnischen Zlotys, die sich in der Theorie negativ auf den Export auswirken kann. Aus dem Bericht der Nationalbank Polens geht hervor, dass der Kurs den Erwartungen der Exporteure und Importeure immer noch entspricht.
    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 13. Februar 2018

    Der Kampf gegen die Kryptowährung
    Die Kommission für Finanzaufsicht hat den Markt der Kryptowährungen unter die Lupe genommen. Bis jetzt haben die staatlichen Institutionen in Polen nur vor den Kryptowährungs-Börsen und den Risiken gewarnt. Dies sind u.a. Manipulationen, Preisblasen, Diebstahl und Betrug. Die Kommission weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Online-Plattformen elektronische Zahlungen anbieten, ohne eine erforderliche Erlaubnis dafür zu haben. Die rechtliche Einordnung bezüglich der Kryptowährungen ist ein Thema zahlreicher Diskussionen.
    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 13. Februar 2018

    Die Polen sind mit EU-Fördermitteln zufrieden
    Die Polen bewerten ihre EU-Mitgliedschaft sowie den langjährigen Einsatz der Europäischen Union für die Entwicklung Polens positiv. Die Umfrage des SW Research zeigt, dass die Mehrheit der Polen die Namen der Förderprogramme nicht kennt. Für viele ist es einfacher, die konkreten Investitionen zu nennen. Als die am meisten geförderten Bereiche wurden der Naturschutz und die Bildung sowie die Existenzgründung genannt. In den Jahren 2014 - 2020 hat die EU 82,5 Mrd. Euro für Polen bestimmt.
    Quelle: www.money.pl, 13. Februar 2018




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+5,20 % I. Quartal 2018

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

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