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Newsletter März 2018



  • Immer weniger Polen haben Interesse an Gründung eigener Firma
  • Die Monopolbehörde UOKiK wird „strenger“ für Unternehmen
  • Alior Bank wächst immer schneller
  • PKN Orlen bedenkt den Bau der Windkraftanlagen in der Ostsee
  • Die Polnischen Unternehmen leiden immer mehr am Arbeitskräftemangel
  • Das Programm „500+“ verbessert die finanzielle Lage der Haushalte

  • Immer weniger Polen haben Interesse an Gründung eigener Firma
    71 % Polen äußern sich positiv über die Führung eigener Firmen, aber nur 27 % wünschten sich, selbstständig zu werden. Dieses Ergebnis kann aus dem Amway Global Entrepreneurship „AGER 2018“ hergeleitet werden. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass von Jahr zu Jahr die Bereitschaft der Polen zur Gründung eigener Firma senkt. Der Schlüsselfaktor dafür sei die Unsicherheit – das Risiko des Scheiterns.
    Die Studie zeigt, dass die Befragten aus Polen bei einer möglichen Gründung am meisten die Unterstützung bei dem Erwerb der Fördermittel schätzen. Weniger wichtig zeigte sich die Unterstützung bei der Verwaltung und dem Marketing.
    Aus einer anderen Studie „Erste Schritte auf dem Arbeitsmarkt 2018“ von Deloitte geht wiederum hervor, dass nur 13 % der Studenten und der Hochschulabsolventen künftig die Gründung eigener Firma beabsichtigen.
    Quelle: www.mambiznes.pl, 23. März 2018

    Die Monopolbehörde UOKiK wird „strenger“ für Unternehmen  
    Der Vorsitzende der Monopolbehörde Marek Niechciał begann, wie er angekündigt hat, die Strafen, zu erhöhen. Im letzten Jahr hat das Amt 87 Unternehmen für die Gesamtsumme 222 Mio. PLN bestraft, was eine erhebliche Zunahme im Vergleich mit den Vorjahren darstellt. Durchschnittlich ergibt das eine Strafe von 2,55 Mio. PLN für ein Unternehmen. Die Strafen im Jahr 2017 waren am höchsten seit den letzten 6 Jahren.
    „Ich bin der Meinung, dass es nicht dazu kommen kann, dass die Gewinne aus den langjährigen Monopolpraktiken deutlich größer als die Strafen dafür werden. Natürlich nicht jede Verletzung des freien Wettbewerbs bedeutet millionenhohe Sanktionen. Wir können aber nicht die dauerhaften und ernsthaften Verstöße durchgehen lassen, die einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft und die Bürger haben“, so der Vorsitzende der Monopolbehörde Marek Niechciał.
    Quelle: Puls Biznesu, 22. März 2018

    Alior Bank wächst immer schneller
    Die digitale Revolution in der Alior Bank dauert schon seit Ende Juni 2017. Damals erklärte die Bank seine digitale Strategie, die mehr als 600 detailliert geplanten Initiativen vorgesehen hat. Dieser Plan soll die Alior Bank in eine der innovativsten Finanzinstitutionen in Europa umwandeln. Die Bank hat ihren Fokus auf die Entwicklung der Open Banking Modelle gesetzt und eine detaillierte Vorstellung zur Nutzung des Potenzials der PSD 2-Richtlinie ausgearbeitet. Zurzeit gehört die Alior Bank zu den am meist geschätzten Gesellschaften auf dem polnischen Kapitalmarkt.
    Quelle: www.money.pl, 12. März 2018

    PKN Orlen bedenkt den Bau der Windkraftanlagen in der Ostsee
    PKN Orlen hat ein Ausschreibungsverfahren für den Kauf eines technischen Konzepts für den Bau der Windkraftanlagen in der Ostsee bekanntgegeben. Im Rahmen der vorliegenden Konzession kann die Investition 1200 MW betragen. So wird sich der polnische Mineralölkonzern PKN Orlen der PGE und der Polenergia anschließen, die bereits in ähnliche Projekte investiert haben. Im globalen Maßstab sind die Offshore-Windparks eine der sich am schnellsten entwickelnden Branchen.
    Quelle: www.biznes.pap.pl, 9. März 2018

    Die Polnischen Unternehmen leiden immer mehr am Arbeitskräftemangel
    Nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Hauptamtes GUS gab es Ende 2017 117,8 Tsd. freie Arbeitsplätze, d.h. um 40 Tsd. mehr als im Vorjahr. Zu den meist gefragten Berufen gehören die Industriearbeiter und Handwerker, dann die Maschinenführer und Maschinenmonteure. Auf dem dritten Platz sind die Spezialisten.
    Quelle: www.money.pl, 9. März 2018

    Das Programm „500+“ verbessert die finanzielle Lage der Haushalte
    Die Einführung des Sozialprogramms „Familie 500+“ im April 2016 hat zu tiefen Veränderungen auf dem Finanzmarkt geführt. Wegen des Programms, aber auch einer guten Situation auf dem Arbeitsmarkt – niedriger Arbeitslosigkeit und steigender Gehälter, muss sich ein Großteil der Bürger nicht mehr bei den Kreditunternehmen verschulden. Die Familien fühlen sich wesentlich sicherer bezüglich ihrer Finanzsituation. Im Endeffekt verschwand der auf 20 % geschätzte Anteil des Finanzsektors, der Darlehen auch den ärmsten Kunden angeboten hat, die vom Banksektor ausgeschlossen waren. Das bedeutet aber nicht, dass die Kunden sich von der Banken abwenden, so die Experten. Im Gegenteil – die Finanzsituation der Haushalte in Polen wird immer besser und der Umgang mit den Finanzprodukten immer bewusster.
    Quelle: Rzeczpospolita, 9. März 2018




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+5,20 % I. Quartal 2018

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.